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Lotsen im Boxring

Oldendorf (sto). Für sein Projekt „Integration durch Sport“ wurde der TSV Benstorf/Oldendorf in diesem Jahr vom Deutschen Olympischen Sportbund zum „Anerkannten Stützpunktverein“ ernannt. Niedersachsenweit gibt es insgesamt 52 Stützpunktadressen.

veröffentlicht am 01.11.2010 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:21 Uhr

Boxring
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Oldendorf (sto). Für sein Projekt „Integration durch Sport“ wurde der TSV Benstorf/Oldendorf in diesem Jahr vom Deutschen Olympischen Sportbund zum „Anerkannten Stützpunktverein“ ernannt. Niedersachsenweit gibt es insgesamt 52 Stützpunktadressen.
 Die umfangreiche Integrationsarbeit besteht seit vielen Jahren. Erstmalig hat der Verein jedoch „Integrationslotsen im Boxsport“ ausbilden lassen. Sie heißen Roman Grundentaller und Konstantin Salnikov. „Da beide selbst einen Migrationshintergrund haben, wissen sie, worauf es bei der Integration ankommt“, sagt Vorstandsmitglied Haja Unger. Roman, der gebürtig aus der Ukraine stammt und nun in Alfeld wohnt, ist seit mehreren Jahren Mitglied im TSV. „Ich bin Lotse geworden, weil ich weiß, wie hilfreich es ist, wenn sich jemand um einen kümmert“, sagt der 18-Jährige. Die Lotsen üben ihre Arbeit nicht nur innerhalb des Vereins aus. Außerhalb versuchen sie, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sie für eine Mitgliedschaft im Verein zu gewinnen. „Wir wollen die Jugendlichen von der Straße wegholen und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung aufzeigen“, erläutert Konstantin.
 Der 27-Jährige ist gebürtig aus Kasachstan und wohnt nun in Gronau. Auch er engagiert sich seit mehreren Jahren im TSV und darüber hinaus auch im Jugendzentrum Gronau, wo er bereits Mitglieder werben konnte.
 Die Lotsenarbeit erinnert an die Arbeit eines Streetworkers. Außenseiter sollen aus der Isolation herausgeführt und in die Gemeinschaft integriert werden nach dem Motto „Sport verbindet. Sport spricht alle Sprachen“.



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