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Nach Sorgen um sinkende Mitgliederzahlen bei ABC-Zug: Neue Anreize wirken Trend entgegen

Lohn für den Einsatz bei der Spezialeinheit

Marienau/Hameln-Pyrmont (tis). Vor dem Hintergrund zurückgehender Mitgliederzahlen beim ABC-Zug der Kreisfeuerwehr wurde nach Anreizen gesucht, wie ein Mitwirken in dieser Spezialeinheit attraktiver gemacht werden kann. Diese wurden jetzt in doppelter Form gefunden. Zum einen gibt es eine Fahrtkostenerstattung über den Landkreis, und eine gute Dienstteilung wird mit einer Parkwertkarte für Hamelner Parkhäuser belohnt.

veröffentlicht am 12.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:21 Uhr

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Mit dem Wegfall der Wehrpflicht und damit auch dem Wehrersatzdienst gingen die Mitgliederzahlen insbesondere beim ABC-Zug als Alternative zum Dienst bei der Bundeswehr deutlich zurück, von 50 im Jahr 2010 auf 35 im vergangenen Jahr. „Dem Trend wollten wir entgegenwirken und haben nach Möglichkeiten gesucht, für den zusätzlichen Dienst in dieser Spezialeinheit Anreize zu schaffen“, erklärt der Leiter der Katastrophenschutz-Bereitschaft, Volker Winkelhake, zu dem der ABC-Zug gehört. Das sei auch gelungen, berichtet Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke: „Zum einen werden die Fahrtkosten der Bereitschaftsmitglieder, die mit dem eigenen Pkw aus dem ganzen Landkreis zum Standort nach Marienau kommen müssen, erstattet. Gelder dafür sind im Haushalt des Landkreises eingeplant.“

Die Bereitschaft selbst sorgt durch einen vom Kreisbrandmeister für zunächst drei Jahre gewonnenen Sponsor, der Sparkasse Weserbergland, für einen weiteren Anreiz. Volker Winkelhake: „In den drei Abteilungen wird gute Dienstbeteiligung jetzt belohnt. Beim ABC- und beim Messzug erhalten jeweils die drei Mitglieder mit der höchsten Dienstbeteiligung eine Parkwertkarte, die kostenloses Parken in den Hamelner Parkhäusern ermöglicht. Bei der Versorgungsgruppe werden die Karten an die beiden Erstplatzierten vergeben.“ Alexander Saffer als Zugführer des ABC-Zuges berichtete bereits, dass sich die Mitgliederzahl wieder auf 41 Frauen und Männer erhöht hat.

Die Katastrophenschutz-Bereitschaft selbst wurde in diesem Jahr besonders gefordert durch die vom Innenministerium angeordnete Übungsreihe im Zusammenhang mit dem Kernkraftwerk Grohnde, die unter Aufsicht der Polizeidirektion Göttingen stattfand. Sei es der Messzug, der zusammen mit der Messleitkomponente und Einheiten aus den umliegenden Landkreisen eine Übung durchführte, oder der ABC-Zug, der eine Notfallstation in Hessisch Oldendorf errichtete, oder die Probensammelstelle, die ebenfalls eine Übung in Hessisch Oldendorf durchführte, sie alle wurden dabei von der Polizeidirektion Göttingen begutachtet. Selbst die Versorgungsgruppe war in diesem Zusammenhang gefordert, da sie mehrfach und insbesondere bei der großen Abschlussübung im November den Stab des Hauptverwaltungsbeamten (Landrat) in der Kreisverwaltung versorgte. In Zusammenhang mit der Übungsreihe stellte Kreisbrandmeister Wöbbecke fest, ein Abschlussbericht dazu stünde zwar noch aus, doch bislang habe er nur Positives im Zusammenhang mit der Großübung gehört: „Ich denke, es war eine runde Sache, und wir haben alle zusammen eine gute Arbeit abgeliefert.“



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