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Ersatz für die Ortswehr Bisperode kostet 240 000 Euro – Auftrag erfolgt in zwei Teilen

Löschfahrzeug hat 32 Jahre auf dem Buckel

Bisperode (ist). Es sei nun mal kein Teil „von der Stange“, sagt Jens-Uwe Schaper, Sachgebietsleiter im Ordnungs- und Bürgeramt. Und meint das kürzlich in Auftrag gegebene neue Feuerwehrfahrzeug (HLF 10) für die Ortswehr Bisperode. Der Ersatz des 32 Jahre alten Methusalems, LF 8, der Gemeindewehr ist auf den Weg gebracht. Seine Kosten entsprechen mit 240 000 Euro denen, die der bundesdeutsche Bauherr im Durchschnitt für ein Einfamilienhaus inklusive Grundstück und Erschließungskosten investiert.

veröffentlicht am 24.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

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„Die Ausschreibung ist nach den Vorgaben des Fleckens Coppenbrügge, in Abstimmung mit Gemeindebrandmeister Walter Schnüll und den Verantwortlichen der Ortswehr Bisperode, durch die Kommunale Wirtschafts- und Leistungsgesellschaft mbH des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Hannover, durchgeführt worden“, teilt Schaper gegenüber der Dewezet mit. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens gemäß der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A) wurde der Auftrag für die Lieferung des Fahrgestells jetzt an die Daimler AG, Hannover, und den Aufbau an die Firma Rosenbauer Deutschland GmbH in Luckenwalde vergeben. Mit Abschluss der Fertigstellung (voraussichtlich Ende Oktober) wird das Fahrgestell dann von Hannover an den Aufbauhersteller in Luckenwalde überführt.

Dort werden anschließend in einer Baubesprechung beim Aufbauhersteller die endgültigen technischen Details des Aufbaus festgelegt und vorgenommen. Nach dessen Fertigstellung erfolgt eine technische Abnahme durch den Flecken Coppenbrügge, die Verantwortlichen von Feuerwehr und Aufbauhersteller, die überprüfen, ob alle Vorgaben vollständig erfüllt worden sind. Bevor das Fahrzeug frühestens im Juli/August 2013 endgültig in Betrieb genommen werden kann, muss schließlich noch die feuerwehrtechnische Abnahme durch die niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle erfolgen. „Das zulässige Gesamtgewicht des neuen Fahrzeugs wird sich dann auf 14,5 Tonnen bei einer Motorleistung von 188 kW (256 PS) belaufen“, so Schaper. Das ist im Vergleich zum alten Löschfahrzeug (6,5 t, 85 PS) eine Gewichtszunahme um acht Tonnen und eine über dreifache Leistungssteigerung.

„Außerdem besitzt das alte im Gegensatz zum neuen HLF keinen Wassertank, hat aber auch eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Einbaupumpe“, erklärt Schaper für Insider. „Diese sitzt nicht im Heck wie beim neuen HLF 10, sondern vorne mittig unter einer Abdeckung (Vorbaupumpe). Die Pumpe hat eine Mindestleistung von 800 l/min. Im neuen HLF 10 wird eine Pumpe mit einer Leistung von mindestens 2000 l/min. verbaut werden.“ Zur Beladung zählen weiterhin unter anderem Stromerzeuger, Schere/Spreizer, Kabeltrommeln, Scheinwerfer, Motorsäge, Trennschneider, Säbelsäge, Material zur Verkehrssicherung, 22 B-Schläuche, das heißt acht über Norm, eine Tauchpumpe sowie vier Atemschutzgeräte.

Das alte LF8 der FFW Bisperode wird im kommenden Sommer vom HLF 10 ersetzt werden und nach 33 Jahren ausgedient haben.



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