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„Der Abend vor dem Bloomsday“: Szenische Lesung von Stender

Literarisches Denkmal gesetzt

Coppenbrügge (sto). Der 16. Juni 1904 war ein ganz gewöhnlicher Tag, und doch wurde ihm mit dem sogenannten „Bloomsday“ ein literarisches Denkmal gesetzt. „Bauherr“ war der irische Schriftsteller James Joyce, der mit seinem bedeutenden, um die 1000 Seiten langen Roman „Ulysses“, nur einen einzigen Tag im Leben des Leopold Bloom beschreibt. Dieser in Dublin spielende Tag basiert auf einem autobiografischen Hintergrund, denn am 16. Juni 1904 hatten Joyce und Nora Barnacle, seine spätere Frau, ihr erstes Rendezvous. Eigentlich sollte es bereits am 15. Juni stattfinden, aber Nora kam nicht. Was könnte sich an dem Abend ereignet haben?

veröffentlicht am 13.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:41 Uhr

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Heiner Stender hat sich Gedanken darüber gemacht und ein Feature mit dem Titel „Der Abend vor dem Bloomsday“ verfasst. Als szenische Lesung wird das Stück im Rahmen der Reihe „Das Weserbergland spielt“ am Freitag, 15. Juni, 20 Uhr, im Theater Hameln aufgeführt. Genau einen Tag vor dem „Bloomsday“, der nicht nur in Dublin alljährlich als Gedenktag gefeiert wird. „Ulysses ist ein wunderbares und wichtiges Buch, das aber leider viel zu wenig gelesen wird“, so Stender. Mit seinem Feature möchte der Sprecher der Coppenbrügger Kultur-Initiative „Unser Dorf liest/spielt“ auf den Roman aufmerksam machen. In „erträglicher“ Länge von etwa 90 Minuten soll der „Bloomsday“ den Theaterbesuchern verständlich nähergebracht werden. Erst im vergangenen Jahr hatte Stender ein Feature frei nach dem Werk Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ verfasst, das im Juni im Theater Hameln aufgeführt worden war.

Regie bei „Der Abend vor dem Bloomsday“ führt, wie schon häufig bei Theateraufführungen der Coppenbrügger Kultur-Initiative, Jürgen Rebers. „Dieses Stück ist eine besondere Herausforderung“, betont er. In Kürze wird er die Rollen verteilen, damit die Proben beginnen können.

Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich – im Theater Hameln und im Buchladen Stender, Tel. 05156/243.

Heiner Stender (mit einem Bild von Nora Joyce) und Jürgen Rebers, im „Drehbuch“ vertieft.

Foto: sto



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