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800 Straßenlaternen werden mit LED-Leuchten aufgerüstet

Licht an!

COPPENBRÜGGE. Ab Oktober werden alle Straßenlaternen der Gemeinde mit neuen und energiesparenden LED-Leuchten aufgerüstet. Finanziert wird der Umbau größtenteils durch Fördermittel des Bundes. Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka erwartet durch die Maßnahme eine jährliche Einsparung von 24 000 Euro.

veröffentlicht am 23.08.2016 um 19:27 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:54 Uhr

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Johanna Lindermann

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Johanna LindermannDWZ Volontärin
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Die Straßenlaternen der Gemeinde werden noch in diesem Jahr mit neuen und energiesparenden LED-Leuchten ausgestattet.

„Insgesamt fließen 225 000 Euro in die Sanierung der Straßenbeleuchtung“, sagt Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Möglich sei diese Maßnahme durch Fördermittel des Bundes. Diese seien für sogenannte energetische Sanierungsmaßnahmen vorgesehen und sollten ursprünglich in das Feuerwehrhaus investiert werden, durch dessen Tore viel Energie verloren gehe. Nach Rücksprache mit der Feuerwehr seien die dortigen Umbaumaßnahmen allerdings auf das folgende Jahr verschoben worden, sodass das Geld nun in die Erneuerung der Straßenbeleuchtung fließen könne. Zwischen 90 und 92 Prozent der Umrüstungskosten in Höhe von 225 000 Euro könnten durch die Fördermittel übernommen werden, erklärt Peschka.

Nach der Gründung eines Arbeitskreises, der sich mit Modellen und Zielsetzungen befasste, fiel die Entscheidung für Straßenleuchten der Springer Firma Vulkan. Durch die regionale Nähe ergäben sich auch kurze Wege bei der Ersatzteilbeschaffung, erklärt Bauamtsleiter Jürgen Krückeberg. Die ausgewählten Modelle besitzen ein Gussgehäuse und Sicherheitsglas. Zudem sind sie wartungsfreundlich, da sich die Verkleidung mit wenigen Handgriffen öffnen lässt.

Für die Aufrüstung müssen lediglich die Laternenköpfe erneuert werden, nicht jedoch die kompletten Masten. Damit sich die neuen Leuchten in das Ortsbild einfügen, werden silberfarbene Gehäuse montiert, die zu den bestehenden Masten passen. Zudem garantieren die neuen Leuchtmittel 100 000 Stunden Laufzeit und eine zehnjährige Garantie. „Das bringt natürlich auch Einsparungen bei den Unterhaltungskosten“, sagt Peschka. Insgesamt bringe die Umrüstung auf LED-Lampen eine jährliche Einsparung von 24 000 Euro mit sich. Damit finanzielle Einsparungen bereits in den Wintermonaten, in denen die Straßenlaternen am meisten benötigt werden, möglich sind, soll der Umbau noch in diesem Herbst erfolgen. Der Beginn der Maßnahmen sei für Oktober geplant, sagt Peschka. Durch eine unkomplizierte Montage der Köpfe könnten in etwa vier bis sechs Wochen alle 800 geplanten Straßenlaternen in der Gemeinde umgerüstet werden.

Ein kühleres Licht durch die LED-Leuchten werde nicht bemerkbar sein, erklärt Peschka. „Es gibt wissenschaftliche Studien, dass der Unterschied von den Bürgern nicht wahrgenommen wird, solange alle Laternen einer Straße ausgetauscht werden.“

Bereits seit dem Jahr 2011 werden die Coppenbrügger Straßenlaternen auf LED umgerüstet – bislang jedoch lediglich dann, wenn die alte Lampe nicht mehr funktioniert. Ein kompletter Austausch aller Lampen durch die energiesparenden LED-Leuchten erfolgte bisher nicht – sehr zum Unmut der SPD, die dieses Vorgehen als unökonomisch befand. Es sei teurer, jede Lampe einzeln auszutauschen statt alle auf einmal, sagte Karl-Heinz Brandt, der SPD-Fraktionsvorsitzende, im März. Dabei bezog er sich auf die Umrüstung der Laternen in Aerzen, die in einem Zug geschah. Daher forderte der SPD-Ortsverein die sofortige Umrüstung aller übrigen Straßenlaternen. Von 2011 bis zum Mai dieses Jahres waren lediglich 200 der insgesamt 1100 Straßenlaternen im Flecken mit LED-Lampen aufgerüstet worden. Mit den nun folgenden weiteren 800 Laternen wird die Gemeinde Coppenbrügge bis Ende des Jahres vollständig von LED-Laternen erleuchtet, wobei einige wenige historische Straßenlaternen lediglich mit LED-Leuchtkörpern und nicht mit den neuen Köpfen ausgestattet werden.



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