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Ortsrat spricht sich für den Erhalt aus / Wunsch in Oldendorf besteht weiter

Lauensteiner wollen Ampel behalten

LAUENSTEIN/OLDENDORF. Das Thema Fußgängerampel taucht von Zeit zu Zeit in einigen Ortsräten der Gemeinde auf. Zwar ist die Zahl der Ampelanlagen im Flecken durchaus überschaubar, aber genau das ist eigentlich das Problem. So eine Fußgängerampel ist ein gefragtes Objekt in einigen Ortsräten. Die einen wollen eine haben, weil keine da ist, die anderen wollen sich ihre nicht wegnehmen lassen.

veröffentlicht am 10.08.2017 um 16:38 Uhr
aktualisiert am 10.08.2017 um 18:50 Uhr

Wird die Fußgängerampel in Lauenstein noch gebraucht? Die Ortsratsmitglieder haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, dass sie bleiben soll. Foto: ms
Maike Lina Schaper

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Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite
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Erst vor Kurzem war die fehlende Ampelanlage an der Bundesstraße im Ortrat Oldendorf wieder angesprochen worden. Dort hieß es, dass in Lauenstein eventuell eine Ampel über sei und es wurde die Frage aufgeworfen, ob man diese nicht in Oldendorf aufstellen könnte. Etwa in Höhe der Volksbank oder noch ein Stückchen weiter hoch Richtung China-Restaurant, so der Wunsch.

Doch ist in Lauenstein wirklich eine Ampel über? Es ist so, dass die Straßenbauverwaltung die Fußgängerampel in Lauenstein an der Straße Im Flecken, die zum Ith führt, abbauen möchte. Der Rückbau wurde daraufhin im Lauensteiner Ortsrat am vergangenen Mittwochabend diskutiert. Dass die Ampel über sei oder nicht mehr gebraucht werde sehen die Lauensteiner Ortsratsmitglieder allerdings anders. Einstimmig haben sie sich dafür ausgesprochen, die Ampel möge bleiben.

Seinerzeit sei sie aufgestellt worden, um den Kindern in Lauenstein einen sicheren Weg zur damals noch bestehenden Grundschule im Ort zu bieten. Dass dieser Grund nun entfalle, da die Grundschule schon seit einigen Jahren nicht mehr als solche existiert, findet der Ortrat nicht. Auch wenn die Kinder nicht mehr zur Lauensteiner Grundschule wollten, sondern jetzt zur Bushaltestelle, würden sie auf ihrem Schulweg über die Straße müssen.

Und auch generell sei das Verkehrsaufkommen in Lauenstein hoch genug, um die Ampel als sicheren Überweg für Fußgänger zu erhalten, meinen die Ortsratsmitglieder. Das sei „auch eine Art Lebensqualität, die wir erhalten wollen“, findet Mark Wendlandt. In ihrer Ansicht stimmen die Ortsratsmitglieder auch mit der Einschätzung des Seniorenbeauftragten aus Lauenstein, Reinhold Breyer, überein, der sich in einem Brief an Ortsbürgermeister Erich Weber zu diesem Thema für den Erhalt der sogenannten Dunkelampel ausspricht. Die Ortsratsmitglieder wollen ihre Argumente für die Ampelanlage in einem Schreiben festhalten. Die Entscheidung, ob die Ampel bleibt oder nicht, liegt bei der Verkehrskommission.

Ob eine generelle Versetzung der Ampel von Lauenstein nach Oldendorf überhaupt möglich wäre, so wie sie der Oldendorfer Ortsrat einmal angedacht hat, prüft die Verwaltung. Eine entsprechende Anfrage habe Andreas Hillmer bereits an die Verkehrskommission gestellt.

Mein Standpunkt
Maike Lina Schaper
Von Maike Lina Schaper

Ob diese Ampel in Lauen-stein gebraucht wird, wissen sicherlich die Lauen-steiner am besten. Besonders für Kinder und Ältere können Ampeln gute Querungshilfen sein. Auf der engen Straße, die zusätzlich mit parkenden Autos und durchfahrenden LKW belastet ist, kommt es schnell zu brenzligen Situationen. Das merkt jeder, der dort einmal lang gefahren ist.



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