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Politik wendet sich an Wirtschaftsminister Dr. Rösler / Seit Jahren erfolgloser Kampf gegen Schäden und Lärm

Lauensteiner hoffen jetzt auf Hilfe aus Hannover

Lauenstein/Hannover (hen). Hilfe aus Hannover erhoffen sich die Lauensteiner in ihrem mittlerweile Jahre andauernden Kampf für eine Verbesserung des Zustands der Ortsdurchfahrt. Da es sich um eine Landesstraße handelt, die L 425, und alle bisherigen Bemühungen nicht gefruchtet haben, hat Ortsbürgermeister Horst Wichmann (CDU) einen Brief an Dr. Philipp Rösler, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, geschrieben. Unterzeichnet haben auch Erich Weber (SPD), stellvertretender Ortsbürgermeister, und Hartmut Höhne von der FDP Coppenbrügge/Salzhemmendorf. „Der Lärmpegel ist so groß, dass man noch in den weiter entfernten Straßen meint, ein Gewitter entlädt sich“, heißt es in dem Schreiben. Seit Jahren weisen die Lauensteiner auf den „schlimmen Zustand“ der L 425 hin, die mitten durch den Ort am Ith führt. „Leider bislang ohne Erfolg.“ Auch das Einschalten der heimischen Landtagsabgeordneten habe kein positives Ergebnis gebracht.

veröffentlicht am 21.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:21 Uhr

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Deshalb solle nun der Minister auf das Anliegen der Lauensteiner aufmerksam gemacht werden: Ab 1 Uhr beginne der Schwerlastverkehr die nächtliche Ruhe der Anlieger nachhaltig zu stören. Erwachsene und Kinder würden aus dem Schlaf gerissen. „Aus Rücksicht auf Kinder und ältere Mitbürger unterlassen wir das Rasenmähen in der Mittagszeit, Lkws jedoch dürfen Krach machen“, schreiben die Lauensteiner weiter – gerne hätten sie gesehen, dass „auch die L 425 in das Konjunkturprogramm aufgenommen worden wäre, um hier endlich Abhilfe zu schaffen“. Die notwendige Sanierung der Straße werde auch von der Straßenbaubehörde anerkannt. Nach diversen Ortsterminen und Aktionen der Lauensteiner, die in dem Brief an den Minister detailliert aufgelistet sind, waren zuletzt wie berichtet Transparente aufgehängt worden. Um das Verkehrsaufkommen zu erfassen, waren zwischenzeitlich Zählplatten installiert worden. Nun sind sie wieder abgebaut, das Ergebnis liege noch nicht vor, die Geschwindigkeit in Richtung Ith ist aber auf Tempo 30 reduziert worden – dass diese Regelung nur bergauf gelte, sei bedauerlich, so Horst Wichmann. Der Ortsbürgermeister wünscht sich außerdem eine „wirksame Kontrolle, ob diese Begrenzung auch eingehalten wird“.

Mit Transparenten protestieren die Lauensteiner gegen den schlechten Zustand der L 425.

Foto: Wal

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