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Land gibt kein Geld für Hochwasserschutz

Salzhemmendorf (gök). Angesichts der starken Regengüsse in den letzten Tagen, kommen bei manchem Salzhemmendorfer schlimme Erinnerungen an das letztjährige Hochwasser auf. Entsprechend gereizt reagiert Gemeindebürgermeister Martin Kempe auf den Rückzieher des Niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander. Nach einer ersten Zusage für finanzielle Hilfe zum Hochwasserschutz – nun die Absage – Geld für den Hochwasserschutz in Salzhemmendorf wird es nicht geben.

veröffentlicht am 24.07.2009 um 15:27 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 01:41 Uhr

Hochwasser
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Salzhemmendorf (gök). Angesichts der starken Regengüsse in den letzten Tagen, kommen bei manchem Salzhemmendorfer schlimme Erinnerungen an das letztjährige Hochwasser auf. Entsprechend gereizt reagiert Gemeindebürgermeister Martin Kempe auf den Rückzieher des Niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander. Nach einer ersten Zusage für finanzielle Hilfe zum Hochwasserschutz – nun die Absage – Geld für den Hochwasserschutz in Salzhemmendorf wird es nicht geben.
 „Ich bin sauer und einfach nur enttäuscht von Umweltminister Sander“, meint Kempe verärgert. Bei der Auftaktveranstaltung zum Hochwasserschutz der sechs Gemeinden Elze, Gronau, Duingen, Alfeld, Coppenbrügge und Salzhemmendorf im Pöttjerkrug in Duingen hatte der Umweltminister noch entsprechende Fördergelder zugesagt. Für die Kommunen sollten keine zusätzlichen Kosten entstehen, da die Maßnahme als Leaderprojekt läuft und 50 Prozent der Kosten sowieso übernommen würden.
Kempe: „Wären schon
viel weiter“

 Nun die Absage vom Ministerium – entgegen der Zusage von Sander erhalten die Kommunen keine finanziellen Mittel. Die Kosten für den Hochwasserschutz sollen die Gemeinden aus eigener Tasche finanzieren. „Wir wollten nicht lange planen, sonder praxisgerechte Maßnahmen ausführen, um die Auswirkungen von Starkregenereignissen und Hochwasser zu minimieren. Ohne das Warten auf die finanziellen Mittel aus dem Ministerium zum Hochwasser-Binnenschutz wären wir schon viel weiter“, so Kempe. Die Gemeinden Duingen und Salzhemmendorf wollen sich gegen die Streichung der finanziellen Mittel wehren. „Es kann nicht sein, dass in der Öffentlichkeit Zusagen gemacht und dann wieder zurückgenommen werden“ – seine Verbitterung will Kempe nicht verbergen.



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