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Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen

SALZHEMMENDORF. Um die Idee von Elektroautos weiter in Fahrt zu bringen, haben der Flecken Salzhemmendorf und die kommunale Westfalen-Weser Energie-Gruppe gemeinsam eine Ladestation mit zwei Ladepunkten aufgestellt. Sie wurde jetzt von Bürgermeister Clemens Pommerening und Leonie Riekschnietz, Westfalen Weser Netz, offiziell in Betrieb genommen.

veröffentlicht am 18.07.2018 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 18.07.2018 um 13:40 Uhr

Erstbetankung: Bürgermeister Clemens Pommerening, Leonie Riekschnietz von der Weser-Energie und Michael Pauleßen (v.l.n.r.) von der Verwaltung freuen sich über die nue Ladestation. Foto: gs

Autor:

Günther Spätlich
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SALZHEMMENDORF. Der Klimawandel lässt sich mittlerweile nicht mehr wegleugnen und die fossilen Brennstoffe gehen, zumindest mittelfristig, auch zur Neige. Entsprechend Alternativen sind längst bekannt, werden aber nur zögerlich umgesetzt. Der Anfang ist, zumindest im Energiesektor durch die Abschaltung alter Kohlekraftwerke und Inbetriebnahme von wiedererneuerbaren Energieträgern, gemacht. Hinter her hinkt bisher die Automobilindustrie – doch auch hier bewegt sich die verkehrspolitische Diskussion immer mehr in Richtung Elektromobilität.

Doch bisher stockt die Verbreitung von Elektroautos noch. „Es ist unser Ziel, der Idee der Elektromobilität stärkeren Anschub zu geben, den Nutzern näher bringen und zeigen, dass sie sich durch gute Erreichbarkeit in den Alltag integrieren lässt“, so Leonie Riekschnietz. Clemens Pommerening sagt: „Uns kommt das gemeinsame Projekt sehr entgegen. Wir wollen die aktuelle Entwicklung nicht verpassen und künftige Trends aufgreifen. Das ist auch im Zusammenhang mit Tourismus ein nicht unwichtiger Aspekt.“

Geringerer Wartungsaufwand

Fachleute sind der Ansicht, dass Elektroautos sich ab 2020/21 durchsetzen werden. Sie haben schließlich eine ganze Reihe von Vorteilen – neben dem emissionsfreien Fahren haben sie einen geringeren Wartungsaufwand. Die Ladestation, wie sie jetzt in Salzhemmendorf in Betrieb gegangen ist, hat eine Leistung von 22 Kilowatt. Damit kann im besten Fall ein Elektroauto in einer Stunde für die nächsten 100 Kilometer wieder aufgeladen werden. Doch hier sind der zukünftigen Entwicklung sicher keine Grenzen gesetzt. „Tanken“ kann an der Ladesäule jeder mit einem Elektrofahrzeug, vorausgesetzt, er hat einen EU-genormten Standartstecker.

Die Freischaltung der Ladesäule erfolgt über eine App im Handy, über die auch die Abrechnung läuft.



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