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Kutschenflohmarkt auf dem Rittergut

Bisperode (sto). In seiner Art mit privaten Ausstellern gilt er als der größte Kutschenflohmarkt Norddeutschlands und als alljährlicher Besuchermagnet auf dem Rittergut Bisperode.: der „11. Kutschenflohmarkt der „Interessengemeinschaft Kutschenfreunde Weserbergland“

veröffentlicht am 11.10.2009 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 20:41 Uhr

Kutschen
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Bisperode (sto). In seiner Art mit privaten Ausstellern gilt er als der größte Kutschenflohmarkt Norddeutschlands und als alljährlicher Besuchermagnet auf dem Rittergut Bisperode. Auch der „11. Kutschenflohmarkt der „Interessengemeinschaft Kutschenfreunde Weserbergland“ am zog gestern viele Pferdefreunde und Kutschenliebhaber auf den idyllischen Gutshof, allerdings einige hundert weniger als im vergangenen Jahr.
 "Ich schätze die Besucherzahl diesmal auf 2000 bis 2500", bilanzierte IG-Vorsitzender Stephan Kater. Im Hinblick auf das nicht gerade einladende Wetter sei das jedoch eine zufriedenstellende Summe. Der Flohmarkt war mit etwa 65 Ständen etwas überschaubarer als die Jahre zuvor, aber die Standbeschicker kamen auch diesmal nicht nur aus Niedersachsen und norddeutschen Bundesländern: Einige waren auch aus dem Süden angereist, beispielsweise aus Mannheim.
  Vom Hufeisen als Glücksbringer bis hin zur Kutsche als Liebhaber-Stück - viele Dinge reizten zum Schauen, Stöbern, Handeln und Feilschen.  „Mir kommt es nicht darauf an, hier das große Geld zu machen. Ich genieße einfach das ganze Drumherum und die familiäre Atmosphäre“, schwärmte Andreas Kambach aus Ilten, der mit seinen Fellen bereits das dritte Mal vertreten war.
 Die älteste, im Originalzustand befindliche Kutsche präsentierte Erhard Pramschüfer. „Diese Kutsche, die um die Jahrhundertwende der Mercedes reicher Bauern war, verkaufe ich nicht jedem X-Beliebigem. Sie soll in gute Hände kommen, wo sie gehegt und gepflegt wird“, erklärte der ehemalige Salzhemmendorfer, der nun in Hülsede wohnt. Kutschfahrten, Ponyreiten und Vorführungen mit Pferden rundeten das Angebot ab. Ein Teil des Erlöses soll dem therapeutischen Reiten im Taubblindenwerk Fischbeck zu Gute kommen.



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