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Anbau an Kindergarten Bisperode geplant: Krippenbetreuung ab 2010 / Auswirkung auf Diedersen?

Künftig auch die Kleinen bei „Peter und Paul“

Bisperode (sto). Noch ist es lediglich ein „erster Vorentwurf“, der am Dienstagabend in den Sitzungen des Ortsrats Bisperode sowie des Jugend- und Sportausschusses vorgestellt wurde, doch in beiden Gremien stieß der geplante Anbau an den Kindergarten „Peter und Paul“, Bisperode, nach eingehender Diskussion auf Zustimmung. In dem Anbau soll ab Mitte 2010 eine Krippenbetreuung angeboten werden.

veröffentlicht am 27.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 05:21 Uhr

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Spielkiste wird abgerissen

Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder ab einem Jahr besteht ab 2013. „Derzeit ist die Krippenbetreuung noch ein freiwilliges Angebot“, erläuterte Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Seit einigen Jahren wird in Bisperode eine Betreuung für Kinder unter drei Jahren in der „Spielkiste“ angeboten. Die Betriebserlaubnis für die an den Kindergarten „Peter und Paul“ angrenzende Einrichtung läuft jedoch aus, wurde von der Landesschulbehörde aber bis Mitte 2010 zugesichert.

„Somit entsteht also keine Versorgungslücke“, betonte Peschka. Um den Rechtsanspruch auf eine Krippenbetreuung erfüllen zu können, müssen geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. „Zunächst hatten wir daran gedacht, das Gebäude der Spielkiste zu sanieren. Ein Gutachten hat dieses Vorhaben jedoch als unpraktikabel und zu teuer bewertet“, so der Gemeindebürgermeister. Statt der Altbausanierung soll nun in Absprache mit dem Träger und der Kindergartenleitung ein Anbau an der Westseite des Kindergartens (Richtung Pausenhof der Grundschule) erfolgen. Die Spielkiste soll nach Inbetriebnahme der Krippengruppe abgerissen und die Fläche dem Außengelände des Kindergartens zugeordnet werden. Die Planung erfolge durch die Kreissiedlungsgesellschaft Hameln.

Zu den Kosten für den Anbau könne noch nichts gesagt werden, denn: „Wir befinden uns erst am Anfang der Planung“, so Bauamtsleiter Heinz-Hermann Fuhrmann. Noch viele Gespräche werden nötig sein. Anregungen und Ideen seien willkommen.

Auch die Krippenbetreuung in den Coppenbrügger Kindergärten sowie die Situation des Spielkreises Diedersen wurden in beiden Gremien thematisiert. Dem Träger des Kindergartens St. Nicolai, Niederstraße, wird empfohlen, ab August 2009 eine Kleingruppe mit zehn Kindern anstelle einer regulären Kindergartengruppe einzurichten. Von der Landesschulbehörde soll geprüft werden, unter welchen Voraussetzungen eine Änderung der Betriebserlaubnis für die Umwandlung von ein oder zwei altersübergreifenden Gruppen für Kinder ab zwei Jahren möglich ist. Im St.-Nicolai-Kindergarten, Schlossstraße, ist eine Krippengruppe für zehn Kinder unter drei Jahren eingerichtet. Der Bedarf liege bereits über dem Angebot.

Der Anbau in Bisperode könnte sich auf den Kinderspielkreis Diedersen auswirken, gab Karl-Heinz Brandt (SPD) zu bedenken. Von der Landesschulbehörde sei festgestellt worden, dass die Einrichtung in ihrer bestehenden Form nicht als Krippe geeignet sei, wies Peschka hin. Die Behörde habe aber signalisiert, eine Sondergenehmigung für erweiterte Betreuungszeiten und zur Betreuung von zwei bis drei Kindern im Alter ab zwei Jahren zu erteilen.

Der Spielkreis verfügt über 20 Plätze für Kinder ab drei Jahren, die alle belegt sind. „Der Vorstand des Trägervereins hat uns aber mitgeteilt, dass ab Sommer nur noch neun Kinder die Einrichtung besuchen werden“, so Peschka. „Durch besondere Aktionen könnte versucht werden, die Anzahl der Kinder zu erhöhen“, schlug er vor.

Um den Rechtsanspruch auf eine Krippenbetreuung erfüllen zu können, soll an der Westseite des Kindergartens (Richtung Pausenhof der Grundschule) ein Anbau entstehen.

Foto: sto



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