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Naturerlebnisbad leidet unter schlechtem Wetter – nur 8600 Gäste im Jahr 2015

Kühl und verregnet

Lauenstein. Nur 8600 Gäste, das ist die frustrierende Bilanz für das Jahr 2015 im Naturerlebnisbad Lauenstein. Das schlechte Wetter im Sommer mit kühlen Temperaturen und Regen hatte dem Badverein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch blickt man optimistisch voraus und hofft auf ein besseres Jahr.

veröffentlicht am 15.04.2016 um 17:35 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Der teilweise zu kühle Sommer des vergangenen Jahres hat sich negativ auf die Besucherzahlen des Naturerlebnisbades ausgewirkt. „Wir hatten leider nur 8600 Gäste“, bilanziert Günter Wendlandt, der Vorsitzende des Badvereins. Bereits 2014 habe das Wetter dem Bad einen Strich durch die Rechnung gemacht, die Situation sei aber nicht ganz so dramatisch gewesen wie 2015. Vor drei Jahren hingegen seien 10 000 Besucher registriert worden. Das sei ein gutes Ergebnis gewesen.

Da sich die geringeren Besucherzahlen natürlich auch finanziell auswirken, sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Finanzen trotzdem konstant zu halten. Maßnahmen für besseres Wetter seien leider nicht möglich, aber nichts zu tun, sei der verkehrte Weg. Mehr denn je setzt der Verein nun auf die Werbung neuer Mitglieder und auf die Unterstützung durch Sponsoren. Ein erster Schritt in diese Richtung soll ein Schreiben sein, in dem die Bürger aus Lauenstein sowie aus den Nachbarorten Salzhemmendorf und Hemmendorf nicht nur auf die Attraktivität des Bades hingewiesen werden, sondern ihnen auch eine Mitgliedschaft nahegelegt und um Spenden gebeten wird. Diese Mitteilung wird dieser Tage an die Haushalte verteilt.

„Nach wie vor wünschen wir uns, dass unser chemiekalienfreies Bad von den Lauensteiner Bürgern besser angenommen wird“, appelliert Wendlandt. Obwohl es quasi vor ihrer Haustür liege, werde es nicht von allen genutzt. Darüber hatten übrigens auch schon Wendlandts Vorgänger, Horst Wichmann und Wolfgang Schünemann, geklagt. Die Gründe für die Zurückhaltung der Lauensteiner konnten damals nicht und können auch heute nicht benannt werden. Eine Vermutung sei, dass manche Leute chlorhaltiges Wasser vorziehen, weil sie glauben, es sei sauberer. Das Lauensteiner Badewasser könne jedoch ohne Bedenken genutzt werden, sagen die Verantwortlichen. „Die Wasserqualität wird während der Saison in regelmäßigen Abständen überprüft“, so der Vereinsvorsitzende. Die Werte seien bislang nicht zu beanstanden gewesen. Im Gegenteil. Durch den Einbau einer neuen Filteranlage im vergangenen Jahr sei die Wasserqualität so gut, dass die vorgeschriebene Untersuchung statt 14-tägig nur einmal im Monat erfolgen müsse.

Die Vorbereitungen für die Saison 2016 laufen auch Hochtouren. Ehrenamtliche Helfer treffen sich regelmäßig zu Arbeitseinsätzen, um das Bad, die große Liegewiese, die Spielgeräte und die Minigolf-Anlage fitzumachen für die Saisoneröffnung am Samstag, 14. Mai. Auch Strafgefangene der Straffälligenhilfe „Schwarzes Kreuz“ waren kürzlich wieder mit von der Partie. „Seit Jahren machen wir gute Erfahrungen mit den jungen Leuten“, betont Wendlandt.

Das tipptopp gepflegte Naturerlebnisbad sei ein Aushängeschild für Lauenstein und einmalig im Landkreis Hameln-Pyrmont. „Ein weiteres Bad ohne Chlor gibt es in unserer Nähe nicht. Nutzen Sie es!“ appelliert Ortsbürgermeister Erich Weber.

Derzeit werden die Becken mit frischem Wasser gefüllt.

Foto: sto



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