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Salzhemmendorfer gehen auf Diskussionen um Tourismuskonzept in der Nachbargemeinde nicht ein

Kritik aus Coppenbrügge verhallt

Coppenbrügge/Salzhemmendorf. Während er in Coppenbrügge im Gemeinderat kaum dazu Gelegenheit hatte, stellte Thomas Heiming, Geschäftsführer der GeTour, den Mitgliedern des Ausschusses für Kultur und Tourismus in Salzhemmendorf die Details zur Interkommunalen Zusammenarbeit Tourismus (IKZ) vor. Dazu gehörten ein Rückblick auf die bereits geleisteten „Bausteine“ und der Ausblick auf den nächsten Schritt, den Ausbau des Internetauftritts durch soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter und geplante Videoclips. Wie berichtet, hatte Torben Friedrich, Coppenbrügger Ratsmitglied der „Piraten“, Kritik geübt. In Salzhemmendorf nutzte Heiming die Gelegenheit, den einen oder anderen Vorwurf von Friedrich zu parieren. Der hatte unter anderem behauptet, unter der Rubrik Veranstaltungen seien Termine beim Internetauftritt „Östliches Weserbergland“ veraltet. „Bei einem Veranstalter gibt es eine Jahresübersicht aller Termine. Und da haben natürlich schon die meisten bereits stattgefunden, denn das Jahr ist fast zu Ende“, hält der GeTour-Geschäftsführer dagegen. Auch die Kritik, die er nun noch einmal zu hören bekam, es seien nicht alle Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe verzeichnet, wies Heiming zurück – dafür müssten die schon selbst sorgen. Der Eintrag der Gewerbebetriebe sei kostenpflichtig und man könne schließlich niemanden zwingen. Und bei Anbietern wie Veranstaltern von Weihnachtsmärkten sei man darauf angewiesen, dass diese zulieferten.

veröffentlicht am 21.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Heiming führte Zahlen an, die seiner Meinung nach den Erfolg des IKZ-Projektes belegten: Bei den Übernachtungen sei eine steigende Tendenz zu beobachten. 2011 habe es noch 14 700, 2012 bereits 21 900 und im laufenden Jahr knapp 24 000 Übernachtungen im Flecken gegeben (jeweils Januar bis August, Zahlen des statistischen Landesamtes, Betriebe ab neun Betten). Zwar gesteht Heiming ein, diese Zahlen seien mit Vorsicht zu genießen, da es sich um reine Selbstauskünfte handele. Wichtig sei aber der abzulesende Trend, der ihm auch in persönlichen Gesprächen bestätigt worden sei. Arrangements hätten bislang 80 Personen gebucht, das sei steigerungsfähig. Besonders gefragt seien Ith-Hils-Weg und Bergmannsweg, was zeige, dass man mit dem Weg, nicht Orte, sondern Themen zu verkaufen, richtig liege.



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