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Beim Dewezet-Sommerabenteuer geht es in Bisperode mit Segelfliegern hoch hinaus

„Kribbeln im Bauch eher nur am Startanfang“

Bisperode. Kurz nach zwölf Uhr ist es auf dem Flugfeld des Flugplatzes Bisperode, da wird das Segelflugzeug Duo Discus „Fritz Wellhausen“ mit der Kennung D-7311 mit dem 1000 Meter langen Zugseil angezogen und erhebt sich nach gut 40 Metern in die Luft, bis auf 400 Meter Höhe das Zugseil ausklinkt. An Bord steuert Martin Pehlke den Segler. Vor ihm sitzt Bernd Kollmann aus Hameln, einer der fünf Dewezet-Sommerabenteurer. Er ist der Erste, der den Reigen dieser Aktion eröffnet. Ihm folgen seine Frau Dagmar, Ann-Kristin Siegmund aus Aerzen sowie Claudia und Claus-Peter Michalke aus Hameln. Geflogen sind zwar alle schon einmal, aber mit dem Segelflugzeug nicht – und sie freuen sich alle, wenn auch noch mit etwas Respekt, auf dieses Sommerabenteuer. „Da geht es mit dem Segelflugzeug sicher wie im Fahrstuhl hoch“, vermutet Dagmar Kollmann bei der Begrüßung durch Pilot und Betreuer Martin Pehlke. „Ja. Kribbeln im Bauch gibt es eher nur am Startanfang“, sagt er. Ehrlich gesteht Dagmar Kollmann: „Das hab ich jetzt schon.“

veröffentlicht am 01.07.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 09:41 Uhr

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Doch zuerst ist eine Führung über den Platz angesagt. Der Tower wird besichtigt, in der Halle werden einige Flugzeuge bestaunt. Pehlke erklärt die Fliegerei, speziell die mit dem Segelflugzeug. Höhen-, Quer- und Seitenruderfunktionen, die Mindestgeschwindigkeit mit 80 und Höchstgeschwindigkeit mit bis zu 270 Kilometer pro Stunde werden genannt, die mit einem Segler zu erreichen sind. „Zu Anfang überlegt man noch viel, doch dann mit der Zeit ist das so wie mit dem Autofahren. Es geht einem in Fleisch und Blut über“, sagt Pehlke. Bevor es dann zum Startplatz geht, verteilt er noch den „Leitfaden für Einsteiger“ in das Segelfliegen. Einig sind sich alle Sommerabenteurer nach vier Stunden Aufenthalt und längerem Segelflug mit ihrem Piloten Martin Pehlke: Das war für uns das Sommerabenteuer schlechthin. „Ich stell mich gleich wieder hinten an“, sagt Bernd Kollmann begeistert nach der Landung. „Toll, genial, nur Windgeräusche – und der Start? Hervorragend und nicht zu beschreiben. Wenn ich jünger wäre, würde ich bestimmt den Segelflugschein noch machen.“ gro



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