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Politik stellt erste Weichen für Erweiterung

Krankenhauses Lindenbrunn: „Im September rollen die Bagger an“

COPPENBRÜGGE. Im September sollen die Bagger anrollen und mit dem Bodenaushub für den geplanten Neubau des Krankenhauses Lindenbrunn beginnen. Der Bauausschuss hat grünes Licht gegeben, nun fehlt noch der Ratsbeschluss. Die Fachklinik für Geriatrie und Neurologie will die derzeitige Kapazität von 212 Betten um 45 ausweiten.

veröffentlicht am 18.08.2017 um 18:23 Uhr
aktualisiert am 18.08.2017 um 19:10 Uhr

Das Krankenhaus Lindenbrunn will sich vergrößern. Foto: Lindenbrunn/PR
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Burkhard Reimer Reporter
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Einstimmig haben sich die Mitglieder des Coppenbrügger Bauausschusses in ihrer jüngsten Sitzung für die Änderung des Flächennutzungsplans mit dem Titel „Sonderbauflächen Krankenhaus Lindenbrunn“ und für den Bebauungsplan mit der gleichen Zweckbestimmung ausgesprochen. Was jetzt noch fehlt, ist der entsprechende Ratsbeschluss. Dabei dürfte es sich allerdings um eine reine Formalität handeln. Coppenbrügges Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka betont im Gespräch mit der Dewezet jedenfalls bereits jetzt: „Im September geht‘s los!“ Dann sollen die Bagger anrollen und mit dem Bodenaushub für den geplanten Neubau beginnen.

Zur Erinnerung: Aus einem Sonderprogramm des Landes Niedersachsen zur Sicherung der Krankenhausversorgung, das die Koalition aus SPD und Grünen im vergangenen Jahr beschlossen hatte, sollen knapp 16 Millionen Euro nach Coppenbrügge fließen, wo das „Krankenhaus Lindenbrunn“, eine Fachklinik für Geriatrie und Neurologie, seine derzeitige Kapazität von 212 Betten um 45 ausweiten will. Der Landeszuschuss entspricht in etwa der Hälfte der Gesamtkosten für den neuen Bettentrakt, die andere Hälfte wird der Klinikträger, der Verein zur Betreuung von Schwerbehinderten e.V. (VBS), aufbringen müssen.

Das Erweiterungsprojekt, so Bürgermeister Peschka, sei nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Standortstärkung, sondern bringe dem Flecken Coppenbrügge, in dem die Klinik ohnehin bereits der größte Arbeitgeber sei, weitere etwa 70 Vollzeitarbeitsplätze.

Während die Planung des eigentlichen Neubaus, der statisch so ausgelegt sein wird, dass ihm später noch zwei weitere Stockwerke aufgesetzt werden könnten, in den Händen des münsterschen Architekturbüros Kossmann-Maslo liegt, ist der Rintelner Diplom-Ingenieur Matthias Reinold mit der räumlichen Planung beauftragt worden. Er unterrichtete im Verlauf der Sitzung des Bauausschusses über den derzeitigen Stand des Planverfahrens und wies dabei auf Nachfragen aus dem Ausschuss unter anderem darauf hin, dass Detailfragen erst im Rahmen des Bauantragsverfahrens berührt seien und dann sämtlich zwischen Bauverwaltung, Architekten und Klinikleitung abgestimmt würden. Dabei würden die aus einem eigens angefertigten Gutachten zur Emissions- und Lärmentwicklung hervorgegangenen Ergebnisse ebenso behandelt, wie die während der Ausschusssitzung erneut vorgetragene Forderung nach einer zweiten Zuwegung zum Krankenhaus für den Rettungsdienst.



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