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Bürgermeister warten auf konkrete Vergaberichtlinien

Konjunkturpaket wirft vor Ort noch viele Fragen auf

Coppenbrügge/Salzhemmendorf (hen). 260 036 Euro für Coppenbrügge, 348 464 Euro für Salzhemmendorf – auf diese Summen können wie gestern berichtet die Gemeinden aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zugreifen. Gelder, die angesichts der Finanzlage vor Ort höchst willkommen sind – bevor jedoch konkrete Angaben darüber gemacht werden können, wie die Fördermittel eingesetzt werden sollen, „muss erst einmal eine schriftliche Nachricht auf dem Tisch liegen“, sagt der Coppenbrügger Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka. Und sein Salzhemmendorfer Amtskollege Martin Kempe ergänzt, auch über die Richtlinien gebe „es überhaupt noch keine Klarheit“. Die Verwaltung warte „stündlich“ auf die Vergabekriterien.

veröffentlicht am 03.02.2009 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

Martin Kempe
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Gleichwohl: „Förderschwerpunkte haben wir genug“, sagt Kempe; und auch Peschka sagt, wenn die Verwaltung der Politik voraussichtlich im Mitte der nächsten Woche tagenden Verwaltungsausschuss Vorschläge unterbreiten werde, sei der Blick natürlich auf das sanierungsbedürftige Schwimmbad gerichtet.

Peschka hofft, dass Coppenbrügge durch die Fördermittel die Contracting-Rate für die geplante Badsanierung sichern kann. Die Frage sei nur, ob es überhaupt möglich ist, Fördermittel aus verschiedenen Töpfen in Anspruch zu nehmen.

Auch für Kempe ist das eine der noch zu klärenden Fragen: „Im Moment überschlagen sich die Förderprogramme, da muss man aufpassen, dass man sich da nicht ins eigene Fleisch schneidet.“ Neben dem ebenfalls dringend sanierungsbedürftigen Hallenbad in Salzhemmendorf denkt Kempe bei den Themen „Bildung und Infrastruktur“, auf die sich bekanntlich das jüngste Konjunkturpaket bezieht, an Schulen und Kindertagesstätten. „Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir anders als andere Kommunen unseren Haushalt für 2009 noch nicht verabschiedet haben; wir hoffen, dass wir dort noch einen Teil unterbringen können.“ Auch der Coppenbrügger Etat ist noch nicht durch den Rat gegangen.

H.-U. Peschka
  • H.-U. Peschka


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