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Das Duo Ratsak und die Band Purple Rhino begeistern im „Woodstore“

Knallharter Rock

COPPENBRÜGGE. Für Veranstalter Jörg Rasch steht fest: „Was man macht, muss man anständig machen“. Das gelte, betonte er am Samstagabend im Coppenbrügger „Woodstore“ bei der Begrüßung der Gäste, für Künstler nicht minder als für ihn selbst in seinem handwerklichen Beruf.

veröffentlicht am 25.02.2018 um 19:25 Uhr

Lassen es krachen: das Trio Purple Rhino im „Woodstore“. Foto: br
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Autor

Burkhard Reimer Reporter
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Dass nun sowohl Fabian Ratsak und dessen Schwester Melle als auch die Band Purple Rhino ihre Sache weit mehr als nur „anständig“ machen, davon hätten ihn bereits deren Internet-Auftritte restlos überzeugt. „Die will ich hier auftreten lassen“, sei es ihm in beiden Fällen augenblicklich durch den Kopf gegangen. „Und dass ich sie nun beide am gleichen Abend hier vorstellen kann, bereitet mir ganz besonderes Vergnügen.“

Dieser Funke war dann binnen kürzester Zeit auch auf das Publikum im gut besuchten „Woodstore“ übergesprungen. Schon bei den ersten Tönen, die Fabian Ratsak – jetzt noch Solist und nur von Hintergrundmusik begleitet – auf seiner E-Gitarre anschlug, gingen die Rockfans wippend und kopfnickend mit. Als Ratsak dann mit „Child In Time“ von Deep Purple auch noch eine der Rockballaden schlechthin erklingen ließ, waren sie vollends hingerissen – so wie die junge Zuhörerin, die, tief in sich und die Musik versunken, ihre Luftgitarre bearbeitete. Und dann kam Fabians Schwester Melle Ratsak mit auf die Bühne. Ausgestattet mit einer volltönenden und höchst modulationsreichen Bluesstimme, zelebrierten sie und ihr Bruder Wohlbekanntes, aber mit eigenen Arrangements Versehenes, unter anderem von Jimmy Hendrix und Led Zeppelin. Aber ja doch, der tosende Applaus, den das Duo nach jedem Vortrag erntete, war mehr als verdient.

Als – zumindest altersmäßig – etwas unkonventionelles Trio war danach die Gruppe Purple Rhino im „Woodstore“ an der Reihe: Zwei noch recht junge Gitarristen (Christian Struffert an der Gitarre sowie Felix Kley, Bassgitarre und Gesang) rahmten den im Bühnenhintergrund postierten Schlagzeuger Lutz Sauerbier ein, der mit Fug und Recht zur „schon ein wenig gesetzteren Generation“ gezählt werden darf. Sauerbier, ansonsten Producer von Purple Rhino, war allerdings auch lediglich als Ersatzmann für den verhinderten Stammschlagzeuger Tim Schröder eingesprungen.

Fabian und Melle Ratsak ernten tosenden Applaus. Foto: br
  • Fabian und Melle Ratsak ernten tosenden Applaus. Foto: br

Dem Zusammenspiel der drei Musiker tat der Altersunterschied indes keinen Abbruch. Sie präsentierten sich als bestens aufeinander abgestimmte Formation einerseits, in der andererseits auch jeder ausreichend Raum erhielt, sein hervorragendes Können als Solist unter Beweis zu stellen.

Dass übrigens knallharter und beinahe ohrenbetäubend laut dargebrachter Rock keiner Altersbegrenzung unterliegt, bewiesen die Anwesenden. Da hatten sich noch sehr junge Fans ebenso eingefunden, wie die so genannten „Rockopas“.

So war es denn ein Konzertabend, der nicht nur in musikalischer Hinsicht durchaus anspruchsvoll und auf jeden Fall höchst unterhaltsam war, sondern zudem im besten Sinne des Wortes generationenübergreifend wirkte.



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