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Der Nutzen der Sanierungen von Bädern, Turnhalle und Dorfgemeinschaftshäusern wird Bürgern in Vor-Ort-Gesprächen nähergebracht

Klotzen statt kleckern: Geldausgeben soll langfristig sparen helfen

Coppenbrügge (ist). Klotzen statt kleckern – so lautet aus Sicht des Gemeindebürgermeisters die Devise in Coppenbrügge. Ortsteil übergreifend sei es gelungen, die Handlungsstrategie von Politik und Verwaltung zu nachhaltiger Überwindung von Finanzkrise und demografischer Problematik zu vermitteln: Es gelte zu investieren statt zu sparen beziehungsweise zu investieren, um zu sparen. Energetische Sanierung von Bädern, Turnhalle und Dorfgemeinschaftshäusern bedeute nur zunächst finanzielle Belastung.

veröffentlicht am 02.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:21 Uhr

„Investitionen in die Kinder sind Investitionen in die Zuk
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Die in der Folge immensen Energieeinsparungen würden zur Tilgung aufgenommener Kredite eingesetzt und rechneten sich langfristig unter dem Strich nach Zinsabzahlung in schwarzen Zahlen für die Gemeindekasse. Ebenso seien auch alle Investitionen in nachschulische Betreuung, Krippenplätze, Kindergärten inklusive einschlägige Baumaßnahmen gut angelegtes Geld an der richtigen Stelle.

Was früh in die Kinder investiert werde, komme mit Sicherheit später zurück, sagt Hans-Ulrich Peschka – unter dem Hinweis auf die kommunale Ausgabensteigerung für die Coppenbrügger Kindergärten von 45 000 Euro (1990) auf 640 000 (2010).

„Ohne zusätzliche Fördermittel von Landkreis und Land“, fügt der Bürgermeister hinzu, „müssten die Kosten eines Kindergartenplatzes für die Eltern statt aktuell mit 85 Euro mit 500 bis 600 Euro veranschlagt werden.“ Das sei auch Tenor gewesen, als insgesamt rund 250 Bürger in allen Ortsteilen bei Vor-Ort-Gesprächen Gelegenheit zu Information und Diskussion über aktuelle Themen und Probleme nutzten. Für Straßenunterhaltung und insbesondere Winterdienst unter Extrembedingungen gab es seitens der Bürger rundum Lob und zufriedene Anerkennung.

Von besonderem lokalen Interesse waren darüber hinaus in Bisperode die Erneuerung der Genehmigung des Segelflugplatzes, in Diedersen der Weiterbestand des Kinderspielkreises, in Marienau, Behrensen und Bessingen die abgeschlossene beziehungsweise bevorstehende Sanierung der Dorfgemeinschaftshäuser. Wasser und Windenergie standen wiederholt in Brünnighausen und Dörpe im Fokus. Im Kernort Coppenbrügge wurden Informationen zur innerörtlichen Entwicklung mit dem geplanten seniorengerechten und barrierefreien Wohnen im Bereich des Raiffeisenweges nachgefragt und erörtert sowie Vorschläge zur Pflege des Ortsbildes (Müllsammelaktion an der Bahnhofstraße) eingebracht.

„Eine überzeugende Akzeptanz“, sagt Peschka im Rückblick und kündigt an, dass es diese Form des Bürgerinteresses und und der -orientierung mit gegenseitigem Austausch im Herbst in einer weiteren Runde geben wird.

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