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Gemeinde Salzhemmendorf will Zusammenarbeit um drei Jahre verlängern

Klares Votum für GeTour

Salzhemmendorf/Benstorf. Gemessen an den Durchschnittswerten der vergangenen drei Jahre werden jährlich in der Region Salzhemmendorf rund 28 000 Übernachtungsgäste verzeichnet. Laut einer Statistik der GeTour GmbH Bad Münder bedeutet das einen Umsatz von mehr als zwei Millionen Euro brutto jährlich. Von den Nettoprimärumsätzen fließen somit etwa 2,5 Prozent als Steuereinnahmen unmittelbar an die Kommunen zurück. Da Privatvermieter in dieser Statistik nicht enthalten sind, sondern lediglich Betriebe mit mindestens zehn Betten, liegt die Gesamtübernachtungszahl vermutlich höher. In welcher Höhe, kann nicht festgestellt werden, da es keine Statistik zur Anzahl der Privatvermietungen gibt. Hinzu kommen die Tagesgäste. Wie viele das sind, kann ebenfalls nicht belegt werden. „Fakt aber ist eine steigende Tendenz“, betont Thomas Slappa, Leiter Tourismus und Veranstaltungsmanagement. Zu dieser Erkenntnis sei die GeTour durch Anfragen in der Gastronomie und bei Veranstaltern gelangt.

veröffentlicht am 23.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

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Autor:

Christiane Stolte
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Um auch künftig viele Touristen in die Region zu locken, setzt die Gemeinde Salzhemmendorf weiterhin auf eine professionelle Vermarktung durch die GeTour GmbH – der Gesellschaft für Gesundheit, Veranstaltungen und Tourismus. Der Start zu dieser Zusammenarbeit war 2011 im Rahmen der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ (IKZ) des östlichen Weserberglands gemeinsam mit der Gemeinde Coppenbrügge und der Stadt Bad Münder erfolgt. Jede beteiligte Kommune muss sich finanziell an der Basisleistung der GeTour beteiligen. Der Flecken Salzhemmendorf hatte jährlich eine Pauschale von 7200 Euro zu zahlen. Dieser Betrag soll nun angehoben werden auf jährlich 9600 Euro.

„Welche Gründe gibt es dafür?“, wollte nicht nur Friedrich-Wilhelm Knust (CDU) in der jüngsten Sitzung des Salzhemmendorfer Ausschusses für Kultur und Tourismus wissen. Ein Grund sei, dass die damalige Förderung einiger touristischer „Bausteine“ aus Leader-Mitteln der Europäischen Gemeinschaft mittlerweile beendet sei. „Außerdem ist der Aufgabenbereich der touristischen Vermarktung gewachsen“, betonte GeTour-Geschäftsführer Thomas Heiming. Neu hinzugekommen sei die Präsentation auf Reisemessen durch die GeTour sowie die Pflege der Facebook-Seite „Tourismus Östliches Weserbergland“. Unter anderem habe die Tourismusgesellschaft die Region „Östliches Weserbergland“ auf Messen in Hannover, Hamburg, Stuttgart, Berlin und Essen vertreten, etliche Prospekte verteilt sowie auf die Sehenswürdigkeiten und die optimalen Wander- und Radwanderwege aufmerksam gemacht. Wandern und Radwandern nämlich bekomme in der Region einen immer größeren Stellenwert, so Slappa. In diesem Jahr werde für die Region des östlichen Weserberglands beim Felgenfest am 7. Juni, beim Deutschen Wandertag in Paderborn sowie auf der Messe „TourNatur“ in Düsseldorf geworben.

Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, mit der GeTour eine Vereinbarung für einen Zeitraum von drei Jahren mit einer jährlichen Pauschale in Höhe von 9600 Euro zu schließen und somit die interkommunale Zusammenarbeit fortzusetzen. „Die Kostenanhebung um 33 Prozent ist zwar schmerzlich für die Gemeindekasse, aber eine andere Alternative als diese Kooperation haben wir nicht“, betonte Ausschussvorsitzender Horst Wichmann (CDU). „Kooperation muss oberstes Ziel sein“, appellierte Karsten Appold (Grüne). Eine Alternative gebe es derzeit nicht. Petra Haehnel (SPD) regte an, die Politik künftig in die Beteiligungsprozesse der GeTour mit einzubeziehen.

Clemens Pommerening äußerte sich zufrieden über die Arbeit der GeTour. „Ich erachte sie derzeit als das Beste, was wir im Hinblick auf die touristische Vermarktung haben“, betonte Salzhemmendorfs Gemeindebürgermeister.



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