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Hein Brüggen spielt am 26. April im Coppenbrügger Burgmuseum

Klangzauber der Gitarre

Coppenbrügge. Die Zeitspanne von Barock bis Moderne umfasst einen Zeitraum von mehr als 300 Jahren. Hein Brüggen stellt Musikstücke aus diesem Zeitraum im Burgmuseum vor. So beginnt sein Konzert am Sonntag, 26. April, um 17 Uhr, mit Werken J. S. Bachs, die, auf der Konzertgitarre interpretiert, einen ganz besonderen Zauber ausstrahlen. Die Epoche der Klassik wird repräsentiert durch den spanischen Komponisten und Gitarristen Fernando Sor, der in Spanien zu einem ähnlichen Ansehen gelangte wie in Deutschland Beethoven.

veröffentlicht am 15.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

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Wesentlich bestimmt durch europäische Musiktraditionen, aber auch durch eigene folkloristische Elemente entstand etwa seit der Mitte des letzten Jahrhunderts in Spanien eine große Zahl bedeutender romantischer Gitarrenkompositionen. Federico Moreno Torroba, Isaak Albeniz und Francisco Tárrega gelten als herausragende Repräsentanten dieser Epoche. Der zweite Teil des Konzerts ist der Musik dieses Jahrhunderts gewidmet und beginnt mit Kompositionen von Antonio Carlos Jobim, bei denen die enge Beziehung zwischen der Musik Spaniens und Lateinamerikas besonders deutlich wird. Jazz-Stücke verschiedener Stilrichtungen, vor allem Latin und Swing, bilden einen weiteren Kontrast innerhalb des Programms. Die meisten Werke sind Jazz-Standards, ursprünglich für größere Besetzung geschrieben und von Hein Brüggen für Sologitarre bearbeitet. Sie lassen genügend Raum zur improvisatorischen Weiterverarbeitung des jeweiligen Themas. In den Bereich des Jazz gehören auch die meisten von Hein Brüggens eigenen Kompositionen.

Mit 13 Jahren begann Brüggen Gitarre zu spielen und entdeckte seine Liebe für die Jazzgitarre. Ein wichtiges Vorbild war Charlie Byrd, ein Jazzgitarrist mit klassischer Spieltechnik, durch den Brüggen gleichzeitig eine enge Beziehung zur klassischen Gitarrenmusik entwickelte. Andere prägende Jazzmusiker waren Barney Kessel, Wes Montgomery und Joe Pass. Wichtige Einflüsse kamen aber auch von klassischen Gitarristen wie Andres Segovia, Narciso Yepes und John Williams. Im Laufe der Zeit fand Brüggen seinen eigenen unverwechselbaren Stil, als Solist, im Gitarrenduo mit Helge Preuß oder als „Magic Strings“ mit dem Jazzgeiger Thomas Frenser. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. red



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