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Probleme mit der neuen Haushaltsführung

Kirchenkreis fordert Hilfe bei Finanzen

Coppenbrügge/Salzhemmendorf. Der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld verlangt vom Landeskirchenamt mehr Unterstützung bei der Einführung der Doppik (doppelte Buchführung in Körperschaften) und fordert, das Doppik-Team im Landeskirchenamt personell aufzustocken und für die Finanzbeauftragten der Kirchengemeinden Schulungen anzubieten. Es müsse außerdem möglich sein, den Kern der Haushaltsergebnisse auf einem Blatt so darzustellen, dass Kirchenvorstände erkennen könnten, wo ihre Gemeinde wirtschaftlich stehe.

veröffentlicht am 10.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

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Die Synode der Landeskirche Hannovers hatte sich mit Beschlüssen aus 2006 und 2009 für die Einführung der Doppik entschieden. Man erhoffte sich davon eine realistische Darstellung der Wirtschaftslage der Kirchengemeinden und sah auch die Angleichung an kaufmännisches Rechnungswesen als Vorteil an. Es stellte sich heraus, dass sich die Doppik aber auf die Besonderheiten der Kirche nicht ohne weiteres anwenden ließ. Das führte dazu, dass die Gemeinden jahrelang auf ihre Haushaltsergebnisse warten und ihre Haushalte beschließen mussten, ohne sich auf konkrete Zahlen stützen zu können. Ein Pastor riet dazu, das Projekt Doppik aufzugeben. Es koste nur Geld, bringe aber keine Vorteile. Auch bei den Kirchenvorständen breite sich Frust aus, hieß es von anderen Mitgliedern. ran



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