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Improvisationstheater in Coppenbrügge überrascht die Zuschauer

Kirche als Kleinkunstbühne

COPPENBRÜGGE. Der Altarraum ist in grünes Licht getaucht. Aber nur für wenige Sekunden, dann setzen blaue, lila, gelbe und sogar rote Lichtscheine ungewöhnliche Farbakzente in der gut gefüllten St.-Nicolai-Kirche. Auf dem Programm steht Improvisationstheater.

veröffentlicht am 05.11.2017 um 16:48 Uhr

Spontanität als Programm – auch mithilfe des Publikums: Hannah Lerch und Stefanie Petereit gastieren in der St.-Nicolai-Kirche. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Das Wechselspiel der großen Lampen zieht die Blicke der Besucher auf sich – und es macht sie neugierig. So etwas haben sie in der Kirche noch nie gesehen. Was sie erwartet? „Lassen wir uns überraschen, was da kommt“, sagt eine Zuschauerin und nimmt Platz auf einer Kirchenbank. Und da sind sie auch schon – die schwarzen Katzen aus Hildesheim vom Improvisationstheater „Schmidt’s Katzen“.

Ursprünglich treten sie zu viert auf, diesmal aber waren sie mit Hannah Lerch und Stefanie Petereit als Duo gekommen – begleitet von Jannis Kaffka am Piano und unterstützt vom Publikum. Wie bei einem Impro-Theater üblich, waren die Zuschauer zu Zwischenrufen aufgefordert. Aus ihren Worten strickten die Katzen dann aus dem Stegreif humorvolle Theaterszenen und Lieder – vom morgendlichen Aufstehen bis hin zu dem Beruf eines Buchhalters, dessen Schicksal das Halten eines Buches ist, wie das Publikum auf witzige Weise erfuhr. Auch aus ihren Wünschen, die die Zuschauer auf kleine Zettel geschrieben hatten, wurden Szenen gestrickt.

Fazit: Das Abenteuer Improvisationstheater in der Kirche ist gelungen. Es gab großen Applaus und Zugaben. Einige wenige Zuschauer hatten die Vorstellung allerdings bereits mittendrin verlassen. Ob ihnen einige Szenen vielleicht doch etwas zu deftig waren für eine Darbietung in einer Kirche?

Die Idee zu dem Gastspiel hatten Diakonin Melanie Voß und Ricarda Sparber-Honroth. In der Pause servierten Jugendliche aus der kirchlichen Jugendarbeit Getränke und Knabbereien. Jugendliche der Schule am Kanstein sorgten für die Technik.

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