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„Stoppelhopser“ beziehen ihr neues Zuhause / Angebot erweitert: „Ansprüche der Gesellschaft haben sich verändert“

Kindertagesstätte auf dem Weg zum Familienzentrum?

Thüste/Wallensen (gök). Lange hat es gedauert, aber nun ist es geschafft. Kleine Füße trampeln auf den Gängen. Erzieher bändigen die Kindermeute und erklären geduldig auch einfachste Fragen. Künftig ist das Leben in der Kindertagesstätte Stoppelhopser in Thüste etwas angenehmer. Denn nun wurde der Anbau bezogen, in dem Krippenraum und Personaltrakt mit Büro zukünftig neben einigen Nebenräumen Platz finden. Die Kindertagesstätte bietet 87 Kindern sowie über 20 Angestellten Heimat. Viele Kinder verbringen viel Zeit auf dem Gelände und können die Kita durchaus als ihr zweites Zuhause bezeichnen. Das passt auch zu der Zielsetzung des Vorsitzenden vom Trägerverein Karl-Heinz Grießner, der die Kindertagesstätte auf dem Weg zu einem Familienzentrum sieht. So sollen in Zukunft die sozialen Dienste, die Familien und die Kindertagesstätte noch weiter miteinander verzahnt werden. Auch im Bereich einer Sprachlerngruppe gibt es schon Überlegungen, die in Zukunft noch intensiviert werden. Flexibler sollen in Zukunft noch die Öffnungszeiten werden. Bisher ist wochentags eine Betreuung von 7.30 bis 17 Uhr möglich; künftig soll diese Zeit aber noch ausgebaut werden. Marita Schütte vom Ortsrat bemerkte, dass sie bei der Schließung des Kinderspielkreises in Thüste und Wallensen der neuen Kindertagesstätte noch skeptisch gegenüber gestanden habe: „Doch die Ansprüche in der Gesellschaft haben sich verändert und das Angebot ist wesentlich erweitert worden. Mittlerweile sind wir in Wallensen, Thüste und Ockensen stolz darauf, was hier entstanden ist.“

veröffentlicht am 05.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:21 Uhr

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Landrat Rüdiger Butte lobte den Verein für seine Weitsicht, „für die er doch sehr bekannt ist“. So sei der Verein Vorbild für andere Institutionen und setze Maßstäbe. Butte zeigte sich zuversichtlich, dass bis 2013 die vorgeschriebene Anzahl der Plätze in der U 3-Betreuung erreicht und wahrscheinlich sogar übertroffen werden. „Das ist wichtig, um den Landkreis weiter für Familien attraktiv zu halten.“ Er betonte, dass das natürlich nur möglich sei, wenn auch weiter Arbeitsplätze für Familien zur Verfügung stehen.

Sechs Jahre hat es schließlich von der ersten Debatte bis zur Fertigstellung in diesem Jahr gedauert. Zwischendurch zeigte das Team der Kindertagesstätte viel Engagement. So wurde zeitweise in einem Container betreut und ein Bewegungsraum fehlte. Auf dem Freizeitgelände am Sportplatz rückten alle ein bisschen näher zusammen. „Die Feuerwehr etwa verhielt sich vorbildlich und stellte uns ihre Räumlichkeiten zeitweise zur Verfügung“, so Grießner. Die Leiterin der Einrichtung Marlies Kölling lobte vor allem ihr Team für die geleistete Arbeit. „In der Bauphase wurde Beispielhaftes geleistet. So wurde die Kindertagesstätte nicht einen Tag zusätzlich geschlossen und selbst der Umzug in die neuen Räume fand an einem Wochenende statt, damit der Betrieb reibungslos verlaufen konnte.“

Insgesamt kostete der Anbau rund 325 000 Euro, wovon allerdings einige Zuschüsse vom Landkreis und Land Niedersachsen kamen. Durch den Anbau wurde die Kindertagesstätte von 521 auf 765 Quadratmeter vergrößert.

Mit einem bunten Programm gestalteten die Kinder die offizielle Einweihungsfeier.

Foto: gök



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