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Jeweils 350 Euro für die beiden Coppenbrügger Einrichtungen / Drei Zuschussanträge wurden abgelehnt

Kindergärten erhalten Mittel aus der Ortsratskasse

Coppenbrügge (sto). Einstimmig hat sich der Ortsrat Coppenbrügge dafür ausgesprochen, dem St. Nicolai-Kindergarten in der Schlossstraße für die Sanierung des Werkraums einen Betrag von 350 Euro zu bewilligen. Die noch verbleibenden Ortsratsmittel von ebenfalls 350 Euro sollen dem St. Nicolai-Kindergarten in der Niederstraße zugute kommen.

veröffentlicht am 03.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

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Der Verein zur Förderung des Kindergartens, der beide Einrichtungen unterstützt, hatte den Ortsrat um finanzielle Unterstützung gebeten. Für die Sanierung des Werkraums in der Schlossstraße fehlen noch knapp 350 Euro. Der größte Brocken zur Deckung der Kosten von insgesamt rund 1477 Euro stammt aus der im vergangenen Jahr von Dewezet und Radio aktiv durchgeführten „Wunschpunsch-Aktion“, an der sich der St. Nicolai-Kindergarten beteiligt hatte und sich über 1000 Euro freuen konnte.

Niemand soll sich benachteiligt fühlen

In seiner jüngsten Sitzung war sich der Ortsrat einig, dass beide Einrichtungen gleichermaßen bedacht werden sollen, denn es handele sich um ein und denselben Kindergarten, der lediglich räumlich voneinander getrennt sei. Niemand soll sich benachteiligt fühlen, waren sich die Vertreter aller Fraktionen einig.

Drei weitere Anträge auf finanzielle Unterstützung durch den Ortsrat wurden abgelehnt. Der Antrag des Deutschen Familienverbands, Ortsverband Coppenbrügge, mangels „Masse“ in der Ortsratskasse, da die noch vorhandenen Mittel bereits an den St. Nicolai-Kindergarten vergeben worden waren. Der Antrag eines Bürgers aus Bessingen, ihm einen finanziellen Zuschuss für die Reise nach Coppenbrügge einer Frau aus Polen zu bewilligen, wurde mehrheitlich abgelehnt. „Der Ortsrat kann mit seinen finanziellen Mitteln keine Einzelperson fördern“, meldete sich Fitz Bretzing (SPD) zu Wort. Öffentliche Gelder dürfen nicht eingesetzt werden für eine private Reise. Das müsse aus privaten Spenden erfolgen, äußerte Angelika Holweg (CDU). „Diesen Antrag kann unser Gremium nicht unterstützen“, bekräftigte auch Ludwig Langwost (UWG-FC). Folkert Steimer hingegen war der Meinung: „Wir sollten ein Zeichen setzen und die Reisekosten unterstützen“, betonte das SPD-Mitglied. Mit einer Ja-Stimme wurde der Antrag abgelehnt.

Zum Hintergrund: Ein Bürger aus Bessingen möchte eine in Polen lebende Frau nach Coppenbrügge einladen, wo sie als Kind einer Zwangsarbeiterin 1942 auf einem Bauernhof in Coppenbrügge geboren worden war. Für die Fahrtkosten von 200 Euro und für ein Taschengeld hatte er auf Unterstützung durch den Ortsrat gehofft.

Kein Geld für Einladung in Polen lebender Frau

Mehrheitlich abgelehnt wurde auch ein Antrag des Gesangvereins Coppenbrügge, der um finanzielle Unter-stützung zur Deckung der Kosten für die Stelle des Chorleiters gebeten hatte. Der Antrag könne nicht be-willigt werden, da er sich auf kein Projekt beziehe, hieß es.



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