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Vodafone-Kunden beklagen Störungen im Mobilfunknetz

Kein Empfang durch Windräder?

veröffentlicht am 13.09.2016 um 12:53 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:28 Uhr

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Autor:

Maike Lina Schaper
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Bereits vor einigen Wochen kamen aus der Gemeinde Klagen, dass es in Teilen des Gemeindegebiets keinen Handyempfang mehr gäbe. Erste Vermutungen einiger Coppenbrügger zielten auf Pannen beim Bau der Umgehungsstraße ab. Dabei könne der Empfang lahmgelegt worden sein.

Ein Sprecher von Vodafone bestätigt auf Anfrage unserer Zeitung zwar, dass die Empfangsstörung von einer Baumaßnahme herrührt, allerdings von einer, die schon etwas zurückliegt: Die Windräder seien Schuld. Sie stören den Richtfunk, durch den die Mobilfunkmasten miteinander kommunizieren, so seine Begründung.

Aber ist eine Empfangsstörung durch Windräder überhaupt plausibel? Immerhin stehen die hohen Türme schon in vielen Gegenden der Republik. „Es kommt auf die Technik an, mit der die Mobilfunkmasten senden. Funk ist unglaublich anfällig“, sagt Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Es könne sein, dass die Windräder die Verbindung tatsächlich stören. Auch, dass diese Störung erst Monate nachdem das letzte Windrad gebaut worden ist auftritt, hält sie für plausibel.

Eine andere Erklärung könnte allerdings auch sein, dass die Masten nicht ausreichen für eine womöglich gestiegene Zahl an Vodafone-Kunden. Ähnlich sieht das der Ingenieur Dr. Bernd Geck von der Leibniz Universität Hannover. Richtfunkstrahlen würden relativ gebündelt abgegeben. Durch Windräder bestehe eine erhöhte Fehlergefahr. Oder, wie Körber von der Verbraucherzentrale bereits vermutete, könne es an der Versorgungssituation im Allgemeinen liegen.

Was es im Endeffekt auch sein mag, der Vodafone Sprecher betonte zumindest, dass bereits Techniker mit Hochdruck daran arbeiten, die Empfangsstörung zu beseitigen.



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