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Kein eigener Kandidat – keine Unterstützung

Salzhemmendorf. Die Grünen im Flecken Salzhemmendorf haben sich festgelegt: Nachdem die Suche nach einem Bürgermeisterkandidaten in den eigenen Reihen erfolglos geblieben war, gibt es nun auch keine direkte Unterstützung für einen der drei anderen Kandidaten – weder für Clemens Pomerening, der als parteiloser Kandidat für die CDU in den Ring steigt, noch für Karl-Heinz Grießner (SPD) oder für Jens Kottlarz (Aktive Bürger). Das haben die Grünen nach einer Befragung der drei Kandidaten entschieden.
Im Rahmen einer Kreismitgliederversammlung der Grünen in Ockensen hatten die Mitglieder die Möglichkeit, die Bürgermeisterkandidaten Pommerening, Griesner und Kottlarz kennenzulernen und in einer Fragerunde zu grünen Schwerpunkten zu befragen. Karsten Appold, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Salzhemmendorfer Fleckenrat, führte durch den Abend und beleuchtete viele Themen: von den Gemeindefinanzen über den demografischen Wandel, Klimaschutz, Bildung, ÖPNV bis hin zur geplanten Suedlink-Stromtrasse. Der Kandidat der Aktiven Bürger, Kottlarz, war verhindert, wurde jedoch von den Salzhemmendorfer Grünen bei anderer Gelegenheit befragt.
Im Anschluss an die Gespräche habe man die Positionen der einzelnen Kandidaten abgewogen und die mögliche Unterstützung eines Kandidaten ausgiebig diskutiert, erklärte Appold gegenüber der Dewezet. „Nach intensiver Auseinandersetzung mit den einzelnen Kandidaten und ihren Positionen kamen wir zu dem Entschluss, keine Präferenz für einen Kandidaten auszusprechen“, so Appold. „Wir werden unseren Wählern die Positionen der Kandidaten zu unseren grünen Schwerpunkten mitteilen. Die Entscheidung, welchen der Kandidaten Sie bevorzugen, möchten wir ihnen jedoch gerne selbst überlassen.“
Konsens habe jedoch darin bestanden, dass man sich eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen drei Kandidaten vorstellen könne. „Wichtig ist es, dass viele Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gehen und so ihre Möglichkeit nutzen, das politische Geschehen in Salzhemmendorf mitzubestimmen“, unterstrich Appold abschließend. 

veröffentlicht am 04.04.2014 um 13:47 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:41 Uhr

Bürgermeisterwahl: Grüne in Salzhemmendorf sprechen keine Wahlempfehlung aus
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Salzhemmendorf. Die Grünen im Flecken Salzhemmendorf haben sich festgelegt: Nachdem die Suche nach einem Bürgermeisterkandidaten in den eigenen Reihen erfolglos geblieben war, gibt es nun auch keine direkte Unterstützung für einen der drei anderen Kandidaten – weder für Clemens Pomerening, der als parteiloser Kandidat für die CDU in den Ring steigt, noch für Karl-Heinz Grießner (SPD) oder für Jens Kottlarz (Aktive Bürger). Das haben die Grünen nach einer Befragung der drei Kandidaten entschieden.
Im Rahmen einer Kreismitgliederversammlung der Grünen in Ockensen hatten die Mitglieder die Möglichkeit, die Bürgermeisterkandidaten Pommerening, Griesner und Kottlarz kennenzulernen und in einer Fragerunde zu grünen Schwerpunkten zu befragen. Karsten Appold, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Salzhemmendorfer Fleckenrat, führte durch den Abend und beleuchtete viele Themen: von den Gemeindefinanzen über den demografischen Wandel, Klimaschutz, Bildung, ÖPNV bis hin zur geplanten Suedlink-Stromtrasse. Der Kandidat der Aktiven Bürger, Kottlarz, war verhindert, wurde jedoch von den Salzhemmendorfer Grünen bei anderer Gelegenheit befragt.
Im Anschluss an die Gespräche habe man die Positionen der einzelnen Kandidaten abgewogen und die mögliche Unterstützung eines Kandidaten ausgiebig diskutiert, erklärte Appold gegenüber der Dewezet. „Nach intensiver Auseinandersetzung mit den einzelnen Kandidaten und ihren Positionen kamen wir zu dem Entschluss, keine Präferenz für einen Kandidaten auszusprechen“, so Appold. „Wir werden unseren Wählern die Positionen der Kandidaten zu unseren grünen Schwerpunkten mitteilen. Die Entscheidung, welchen der Kandidaten Sie bevorzugen, möchten wir ihnen jedoch gerne selbst überlassen.“
Konsens habe jedoch darin bestanden, dass man sich eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen drei Kandidaten vorstellen könne. „Wichtig ist es, dass viele Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gehen und so ihre Möglichkeit nutzen, das politische Geschehen in Salzhemmendorf mitzubestimmen“, unterstrich Appold abschließend. red



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