weather-image
15°
Gemeinsames Konzert von Musikzug Dörpe und Bläsercorps Hemmendorf / Begeisterndes Solo

Kapellen nehmen Zuhörer mit um die Welt

Coppenbrügge. Wenn im Flecken zum Blaskonzert eingeladen wird, ist eine volle Sporthalle garantiert. Erst recht, wenn der Musikzug Dörpe und das Bläsercorps Hemmendorf spielen. „Wenn Flügelhorn und Zugtrompete miteinander flirten, ist das wie die erste Annäherung von Romeo und Julia unter italienischem Mond“, schmunzelt der musikalische Leiter der Dörper Musiker, Olaf Rose, bei der Ankündigung der „Bella Romantica Ballade“ von Steve McMillan.

veröffentlicht am 05.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 09:21 Uhr

270_008_4086472_lkcs103_06.jpg

Autor:

Ingrid Stenzel
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Humorvolle, augenzwinkernde Anmoderationen sorgen für Nähe zwischen Bläsern und Publikum. Und genau das war es, was die 330 Gäste wünschen. „Blasmusik muss es sein, von unseren Bläsern – das ist ein Erlebnis“, sind sich Marianne Nagel, Anneliese Oberbeck, Hanna Mund, Christa Gattermann und das Ehepaar Kille einig. Die jährlichen Konzerte seien schon über zehn Jahren ein beliebter Termin für alle. Besonders erfreut registrieren die Gäste den großen Anteil jugendlicher Spieler in den Kapellen.

Und die sorgen für eine rasante, manchen auch wehmütig stimmende Erinnerungsreise durch das vergangene halbe Jahrhundert und um die Welt. Da geht es zünftig zur Sache mit Ernst Hoffmanns „Konzertmarsch“ zum Auftakt, gespielt vom Bläsercorps Hemmendorf, und weiter in amerikanischer Marschmanier mit „Springtime in Florida“ von Hans Kolditz und dem Dixieland-Marsch „Baby Love“ gespielt von den Dörpern. Die Kapellen lassen es nicht an lebensfreudigen Polkas fehlen. Da sind auch die gefühlvollen Arrangements der Balladen und des Walzers von „Echo der Liebe“ fürs zarte Gemüt. Beim Trompetensolo von „My Way“ in Erinnerung an Frank Sinatra wird es melancholisch. „Downtown“ und „Souvenirs, Souvenirs“ bedienen die lebhafteren Temperamente mit Erinnerungen an „Abba Gold“. Dschingis Khan nimmt mit auf einen wilden Ritt durch die Mongolei. Der spanische Pasodoble „El Toro“ von Günter Noris fehlt ebenso wenig wie der Samba „Holiday in Rio“. Und dann präsentiert Fritz Zerrfuchs sein Gitarrensolo „Samba Pa Ti“, das selbst Carlos Santana Anerkennung entlockt hätte.

Bläser begeistern ihr Publikum beim Konzert in der Sporthalle.

Foto: ist



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt