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Umwelt-AG in Osterwald gegründet / Planung von Projekten

Kampf gegen Plastik

OSTERWALD. Nina Wüstemann und Marie Maschke haben jetzt die Gründung einer Umwelt-AG in Osterwald angeschoben. Damit wollen sie vor allem auf die Plastikproblematik hinweisen. Wurde doch vor kurzem Plastik schon im Menschen nachgewiesen und auch in der Natur wird es immer mehr zum Problem.

veröffentlicht am 12.11.2018 um 15:56 Uhr
aktualisiert am 13.11.2018 um 18:00 Uhr

Plastik ist allgegenwärtig: Das Bild zeigt ein verlassenes Eichhörnchen-Nest, das mit vielen Plastikfasern von dem Tier gebaut worden ist. Foto: gök
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Zur Verdeutlichung des Problems hatte etwa Thomas Maschke bei dem Treffen ein verlassenes Eichhörnchen-Nest dabei, welches mit vielen Plastikfasern von dem Tier gebaut worden ist. „Kunststoff ist allgegenwärtig bei uns“, so Maschke. Auch im Internet findet man viele schlimme Bilder, wie etwa im Meer Tiere unter der Plastikvermüllung leiden.

Zusammen wollen die Mitglieder der Umwelt-AG nun künftig beraten, was man vor Ort in Osterwald oder den umliegenden Ortschaften für die Natur tun kann. Mitte Januar soll ein Treffen stattfinden, bei dem sich die Teilnehmer mit mehreren Projekten beschäftigen. So könnte man mit dem Kindergarten Aktionen durchführen, Ideen für weniger Plastiknutzung entwickeln, einen Gartengestaltungsratgeber schaffen oder Ideen für Food-Sharing vorantreiben. Hier könnten Nachbarn oder andere Menschen etwa profitieren, wenn im Garten ein Überfluss an Obst und Gemüse besteht.

Noch vor dem Treffen im Januar ist ein „Do it yourself-Workshop“ zum Thema Upcycling am 15. Dezember von 11 bis 15 Uhr zusammen mit der BUND-Jugend im Dorfgemeinschaftshaus Osterwald geplant. Anmeldungen dazu sind unter nina_osterwald@web.de oder marie.maschke@web.de möglich.

In Osterwald gibt es schon mehrere naturnahe Projekte, wie etwa die Streuobstwiese oder die Wiese des Kindergartens. „Wir müssen einfach gucken, was umsetzbar ist“, so Thomas Maschke am Ende der Sitzung. Mit einem E-Mail-Verteiler wollen die Anwesenden in Kontakt bleiben und sich auch weiterhin für die Umwelt bei den verschiedenen Projekten einsetzen. Gerne können sich auch weitere Interessierte der Gruppe anschließen.gök



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