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Jugendliche bewerfen Polizei mit Flaschen

Salzhemmendorf (tis). Während bei den zahlreichen Osterfeuern im Landkreis tausende Menschen fröhlich feierten, wurden beim Osterfeuer in Salzhemmendorf Polizeibeamte von alkoholisierten und aggressiven Jugendlichen zwischen 19 und 29 Jahren aus dem Landkreis Hildesheim, die den Veranstaltungsort nicht verlassen wollten, angegriffen. Gegenstände und Flaschen flogen in Richtung der Beamten, die Frontscheibe eine Streifenwagens wurde beschädigt. Drei Jugendliche (18 und 19 Jahre alt) wurden festgenommen, gegen insgesamt zehn Personen wird wegen Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und

veröffentlicht am 05.04.2010 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

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Salzhemmendorf (tis). Während bei den zahlreichen Osterfeuern im Landkreis tausende Menschen fröhlich feierten, wurden beim Osterfeuer in Salzhemmendorf Polizeibeamte von alkoholisierten und aggressiven Jugendlichen zwischen 19 und 29 Jahren aus dem Landkreis Hildesheim, die den Veranstaltungsort nicht verlassen wollten, angegriffen. Gegenstände und Flaschen flogen in Richtung der Beamten, die Frontscheibe eine Streifenwagens wurde beschädigt. Drei Jugendliche (18 und 19 Jahre alt) wurden festgenommen, gegen insgesamt zehn Personen wird wegen Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.
 Nach Beendigung des Osterfeuers in der Flöthstraße in Salzhemmendorf am Ostersonntag gegen 1.45 Uhr wollte eine Gruppe den Veranstaltungsort nicht verlassen. Verantwortliche des Sportvereins Blau-Weiß als Veranstalter riefen die Polizei zu Hilfe, zwei Streifenwagen fuhren nach Salzhemmendorf. „Die vier Einsatzbeamten sahen sich dort einer Gruppe von etwa 40 alkoholisierten und zum Teil aggressiv auftretenden Personen gegenüber. Bereits beim Verlassen der Fahrzeuge flogen Gegenstände aus der Personengruppe heraus in Richtung der Beamten“, erklärt Polizeioberkommissar Jörn Schedlitzki.
 Da andere Personen nicht gefährdet waren und polizeiliche Maßnahmen gegen die Gruppe ohne Eigengefährdung der Beamten nicht durchgesetzt werden konnten, zogen diese sich nach kurzer Kontaktaufnahme mit dem Veranstalter zunächst zurück und forderten Verstärkung an. Jörn Schedlitzki: „Auch beim Rückzug wurden die eingesetzten Beamten mit Glasflaschen beworfen. Verletzt wurde niemand, allerdings die Frontscheibe eines Polizeifahrzeuges beschädigt.“ Nachdem nunmehr acht Einsatzbeamte und zwei Diensthundeführer der Polizei eingetroffen waren, wurden gegen die Personengruppe vorgegangen. Während der Feststellungen der Personalien löste sich die Gruppe auf und ein Großteil verließ das Veranstaltungsgelände. Gegen zehn Personen zwischen 19 und 29 Jahre, alle aus dem Landkreis Hildesheim, wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Da zwei 19- und ein 18-Jähriger dieser Aufforderung nicht nachkamen, wurden sie in Gewahrsam genommen und verbrachten die Nacht in einer Arrestzellen. Dabei leistete einer der Jugendlichen so heftigen Widerstand, dass die Polizisten Pfefferspray einsetzen mussten.

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