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Jugendhaus – SPD stellt neuen Anlaufpunkt vor

Coppenbrügge (sto). Ein Miteinander unter einem Dach für Kinder und Jugendliche aller Nationalitäten, wo Schwache von den Starken lernen – nicht nur durch Spiel und Spaß. Wichtig sind auch kulturelle Erlebnisse, Vorträge, Diskussionen und Bildungsangebote, sagt Ute Fehn. All das gebündelt sieht die SPD-Bürgermeisterkandidatin in einem noch zu schaffenden „Jugendhaus“ für Coppenbrügge.

veröffentlicht am 29.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

Ute Fehn erläutert Daniel Köhler das Jugendhaus-Konzept. An der Spiegelbergschule könnten geeignete Räume für die Kinder- und Ju
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Wie dieses Jugendhaus genau aussehen könnte, erläuterte Ute Fehn in der Grundschule am Ith, wohin die SPD Coppenbrügge und die Bertelsmann-Stiftung aus Gütersloh zu einem Kinder- und Jugendforum eingeladen hatten.

Ein Netzwerk, unter anderem bestehend aus Jugend- und Kindersozialarbeit, Schulsozialarbeit, Veranstaltungen, einem Austausch von Alt und Jung unter Einbeziehung der vielfältigen Vereinsarbeit, müsse dazu gebildet werden, hieß es beim Forum. „Mit der Jugendpflege als Begleiter“, unterstrich Fehn. So ein Jugendhaus, das auch mit einer Cafeteria ausgestattet werden könnte, halte sie für den heutzutage richtigen Weg, Angebote für Jugendliche attraktiver zu gestalten. Traditionelle Strukturen der Jugendpflege könnten so aufgepeppt und Vorhandenes auf den neusten Stand gebracht werden.

Das Netzwerk verglich Fehn mit einem Spinnennetz, das größer und größer gewebt werden könnte. Zur Umsetzung müsse aber auch ein vernünftiges Raumkonzept geschaffen werden. Ein Neubau ist laut Fehn dazu nicht erforderlich. „Vorhandenes könnte genutzt werden“, so die Bürgermeisterkandidatin. Eine Möglichkeit beispielsweise wäre, sämtliche Räume des Jugendtreffs Coppenbrügge entsprechend herzurichten. Auch einige Räume der Spiegelbergschule könnten zu einem „Jugendhaus“ umfunktioniert werden.

Die Bezeichnung „Haus“ habe eher einen symbolischen Charakter, denn es käme vorrangig nicht auf die „Hülle“ an, sondern vielmehr auf die dort vorgehaltenen Angebote für eine vielfältige und präventive Kinder- und Jugendarbeit, damit auch junge Leute sich wohlfühlen in ihrem Ort und sich einbezogen in die Gesellschaft fühlen.

Eine Studie belege, dass Jugendliche sich vor allem stark bei Beteiligungsprojekten- und angeboten am Wohnort einbringen, wenn ihnen genügend Mitwirkungsmöglichkeiten geboten werden.

„Wer sich in jungen Jahren engagiert, bringt sich auch später ein“, sagte Ina Bömelburg von der Bertelsmann-Stiftung. Wie Gemeindejugendpfleger Reimar Rauer betonte, gebe es bereits Netzwerke in der Coppenbrügger Jugendarbeit. Er sei aber gern bereit, an deren Ausweitung mitzuwirken. „Und neue Ideen umzusetzen“, bekräftigte Rauer.



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