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Treffpunkt in Salzhemmendorf soll 2018 wieder öffnen / Konzept in Erstellung

Jugend soll einbezogen werden

SALZHEMMENDORF. Seit dem 11. September ist Simone Berg Jugendpflegerin im Flecken Salzhemmendorf. Zur Auftaktveranstaltung lud Berg in den Schulungsraum der Feuerwehr Salzhemmendorf ein. Gemeinsam wurden Ideen und Wünsche zusammengetragen, wie künftig die Jugendarbeit im Flecken aussehen könnte.

veröffentlicht am 22.10.2017 um 15:35 Uhr

Im Schulungsraum wurden die Ideen und Wünsche zum Jugendtreff diskutiert. Foto: gök
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Christian Göke Reporter
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SALZHEMMENDORF. Seit dem 11. September ist Simone Berg Jugendpflegerin im Flecken Salzhemmendorf. Sie hat sich seitdem zusammen mit Dennis Hellwig intensiv Gedanken über den Neustart der Jugendpflege gemacht. Hellwig arbeitet im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bei der Gemeinde und soll sich vor allem in die Jugendarbeit einbringen. Simone Berg hat als Sozial- und Theaterpädagogin schon in vielen Einrichtungen berufliche Erfahrungen gesammelt und will nun zusammen mit Jugendlichen die Jugendarbeit im Flecken Salzhemmendorf neu aufstellen. Zur Auftaktveranstaltung lud Berg in den Schulungsraum der Feuerwehr Salzhemmendorf ein, wo fünf Jugendliche und einige Erwachsene zusammentrafen. Gemeinsam wurden Ideen und Wünsche zusammengetragen, wie künftig die Jugendarbeit im Flecken aussehen könnte.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass der Jugendtreff Salzhemmendorf wieder zeitnah eröffnen sollte, damit man dort vor allem wieder Freunde treffen kann. Berg stellte in Aussicht, dass dieser Anfang 2018 eröffnet werden könnte. Eine frühere Öffnung war bisher nicht möglich, da der Gemeinderat Gelder für eine benötigte Renovierung nach einem Wasserschaden aus finanziellen Zwängen nicht freigegeben hat. Berg hofft, dass nach Mittelfreigabe der Raum mit Hilfe der Jugendlichen aus dem Flecken wieder hergerichtet werden kann und so wieder Leben in die Räumlichkeiten unter der Schwimmhalle einzieht. Vorangetrieben werden soll dann auch die Ausbildung von Jugendleitern, die dann die „Juleica“ - die Jugendleiter-Card - erhalten sollen.

Für möglich hält Berg auch eine Kooperation mit dem Haus der Möglichkeiten – kurz HadeMö – in Levedagsen, die neben örtlichen Angeboten auch Kletterexkursionen in der Region unternehmen oder aber schon mit Sportvereinen wie dem WTW Wallensen kooperieren. „Wir wollen vor allem die Erlebnispädagogik und die Netzwerke hier stärken“, so Andi Honka vom HadeMö. Marcus Flügel (SPD) vom zuständigen Ausschuss der Gemeinde ist bei der Jugendarbeit auch sehr wichtig, dass es für Jugendliche aus den kleineren Orten rund um Salzhemmendorf auch Transportmöglichkeiten zum Jugendtreff gibt. Neben dem Jugendtreff möchte Simone Berg aber auch das Ferienpassangebot ausbauen. So haben bei einem Treffen vor kurzem weitere Vereine angekündigt, dass sie für den nächsten Ferienpass auch ein Angebot vorhalten werden. „Wir wollen in den großen Ferien möglichst jeden Tag ein Angebot zum Ferienpass vorhalten und so den Ferienpass attraktiver gestalten“, so Berg.

Für den Januar ist ein weiterer Termin vorgesehen, wo Simone Berg und Dennis Hellwig sich mit Jugendlichen zur Zukunft des Jugendtreffs austauschen wollen. Dazu will die Jugendpflege dann auch noch andere Kommunikationswege finden, um die Kids über diesen Termin zu informieren.

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