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„evfa“ eröffnet: Erstes Familienzentrum im Kirchenkreis

Jetzt kann Leben einziehen

Coppenbrügge (sto). Das Inventar erinnert an Omas Wohnstube, in der sich die Familie zum geselligen Beisammensein trifft. Genau diesen Zweck soll es auch erfüllen, das Zimmer mitten im Herzen von „evfa“. Es wurde deshalb auch „Gute Stube“ genannt. Ob Klönen, Basteln, Skat, Geschichten vorlesen oder kreative Angebote – vieles ist möglich in dem Treffpunkt für Alt und Jung. „Wir hoffen, dass evfa nun mit Leben erfüllt werden kann“, betonte Kirchenvorstandsmitglied Susanne Korth am Sonntagmittag während der gut besuchten Einweihungsfeier des neuen evangelischen Familienzentrums (evfa) im Gemeindehaus der St.-Nicolai-Kirchengemeinde.

veröffentlicht am 11.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

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Die Idee, in Coppenbrügge ein Familienzentrum einzurichten, war entstanden in einer Gemeindekonferenz. Viele Leute hatten sich in die Planung eingebracht. Allen voran Iris Töpelmann und Vera Bäßmann. „Sie waren die Motoren“, erläuterte Susanne Korth.

In Coppenbrügge ein Haus für alle Generationen einzurichten, sei auch von der Gemeinde positiv aufgenommen worden. Mit großem Engagement habe sich Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka um Fördermöglichkeiten der mit rund 51 000 Euro veranschlagten Baukosten gekümmert. 75 Prozent der Kosten seien dann aus dem von Bund und Land geförderten Projekt „Interkommunale Zusammenarbeit“ beglichen worden. „Die Finanzierungslücke von 17 000 Euro wurde durch einen einstimmigen fraktionsübergreifenden Beschluss geschlossen“, bilanzierte Achim Küllig, Coppenbrügges stellvertretender Gemeindebürgermeister. Peschka nahm an der Einweihung nicht teil, da er sich im Urlaub befand.

Geleitet wird das Familienzentrum von Diakonin Sabine Freitag aus Barsinghausen, deren halbe Stelle für drei Jahre vom Diakonischen Werk finanziert wird. Ihr Aufgabenbereich ist vielfältig. „Ich bin Koordinatorin für alle Angelegenheiten“, so die 47-Jährige. „evfa“ sei all das, was künftig daraus gemacht werde. Ein „Café-Treff am Freitagnachmittag stehe bereits fest. „Wir suchen weitere Ideen und ehrenamtliche Helfer“, appelliert die Leiterin.

Im evfa ist nun auch das Familien- und Kinderservicebüro eingerichtet. Die ehemalige Garderobe wurde für diesen Zweck umgebaut zu einem Gemeinschaftsbüro. Neu ist außerdem die Küche. Auch gibt es jetzt eine Behindertentoilette und im Eingangsbereich eine überdachte Sitzgruppe. „Das Familienzentrum Coppenbrügge ist das erste in unserem Kirchenkreis“, betonte Superintendent Christian Castel.



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