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Kreisverband lobte Sozialarbeit vor Ort / DRK Unsen bietet seit 20 Jahren Yogagruppe / Angebote für körperlichen Fitness

Jeder Geehrte wurde mit einem Gedicht bedacht

Unsen (roh). Rainer Wagner vom Kreisverband des DRK sparte nicht mit Lob für die Ortsgruppe Unsen: „In den Nachrichten hören wir immer wieder von großen Katastrophen, Leid und hilfsbedürftigen Menschen. Das Deutsche Rote Kreuz hilft, wo es kann. Aber was Sie hier leisten, das ist Sozialarbeit vor Ort“, sagte Wagner, der dann auch die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vornahm.

veröffentlicht am 22.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 07:41 Uhr

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Zuvor jedoch leitete die zweite Vorsitzende der Ortsgruppe Kornelie Schneider die Zeremonie mit einem selbstgeschriebenen Gedicht ein, in dem die zu ehrenden Mitglieder namentlich erwähnt wurden. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Gertraud Gurski und Christa Gayko geehrt. Die Liste der 40 Jahre im DRK gemeldeten Mitglieder war lang: Hanna Gläser, Norma Behrendt, Brigitte Miehe, Charlotte Wagner, Hilde Holste, Hilde Hewes, Dr. Eike Kerstein und Helene Wyrwa.

Christa Rischmüller, Leiterin der Yoga-Gruppe, wies darauf hin, dass man nun mittlerweile seit mehr als 20 Jahren dieses Angebot im Programm habe. „Wir haben jetzt auch wieder eine neue Übungsleiterin“, sagte Rischmüller. Es werde aber nicht nur Yoga angeboten, sondern auch andere der körperlichen Fitness dienenden Übungsprogramme. „Kommt einfach vorbei und macht mit.“

Schriftführerin Petra Busam berichtete von zahlreichen Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr. „Bei der Anekdotenführung mit der Markfrau „Johanne“ in der Altstadt von Hameln haben sich unseren 15 Mitgliedern ganz plötzlich ein paar Touristen angeschlossen, weil sie dachten, es sei eine öffentliche Führung. Das war für alle ein toller Tag, auch für die Überraschungsgäste“, sagte Busam.

Von den vielen Vorträgen, die die DRK-Mitglieder aus Unsen gehört haben, war der von Herrn Gelderblom über die Geschichte der Juden einer der spannendsten, wie Inge Schlösser, Beisitzerin des Vorstandes erzählt: „Die gezeigten Dias haben nicht nur Erinnerungen geweckt, sondern auch nachdenklich gestimmt. Besonders als ehemalige Bürger Hamelns vorgestellt wurden und über die abgebrannte Synagoge in der Bürenstraße berichtet wurde.“

Gertraud Kaufmann, seit über 30 Jahren Kassiererin der Ortsgruppe, bat noch einmal darum, sie in naher Zukunft aus ihrem Amt zu entlassen. „Wisst ihr, ich habe das Amt nun über 30 Jahre bekleidet. Ich denke, es wird Zeit, dass ich diesen Staffelstab weitergebe, vielleicht an ein jüngeres Mitglied.“

Als Gertraud Kaufmann abschließend jedoch sagte, dass sie bis zur nächsten Jahreshauptversammlung weitermachen werde, dankten ihr es die gut 30 anwesenden Mitglieder mit tosendem Applaus.

Die geehrten Damen mit Kreisvorsitzenden Wagner und Vereinsvorsitzende Eckermann (4.v.r.)

Foto; roh



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