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„Jede junge Katze wäre das Ergebnis einer Ordnungswidrigkeit“

Coppenbrügge (hen). Wenn es um die Einführung einer Kastrations- und Registrierungspflicht geht, haben die Coppenbrügger Politiker leichtes Magengrummeln. Die Katze, so Ludwig Krückeberg, sei das zentrale Haustier in Deutschland.

veröffentlicht am 21.11.2012 um 16:19 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

„Die meisten Katzen leben in geordneten Verhältnissen“, meint Ludwig Krückeberg (Grüne).
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„Die überwiegende Mehrheit lebt in geordneten Verhältnissen“, sagte der Grüne in einem flammenden Appell für „das traditionelle Leben“ der Katzen vor allem auf dem Lande. Schließlich, meinte der Politiker im Umweltausschuss, würden die Vierbeiner eine wichtige Funktion übernehmen – und rechnete vor, sie würden bei ihm zu Hause jährlich „an die 500 Mäuse und Ratten wegschaffen“. Freilich gebe es Menschen, die keine Verantwortung übernehmen und so zu einem rasanten Anstieg der Katzenpopulation beitragen würden. „Aber der Weg, der hier vorgezeichnet ist, ist nicht geeignet“, so der Grüne, der schließlich einen von der Verwaltung vorgelegten Satzungsentwurf (einst entwickelt von der Stadt Bad Münder) Paragraf für Paragraf verriss: Die Formulierung würde – in aller Konsequenz – gar die Ausrottung der Hauskatzen bedeuten, während „hochgezüchtete“ Rassekatzen sich weiter vermehren dürften. Jede junge Katze wäre im Umkehrschluss „Ergebnis einer Ordnungswidrigkeit“, und wer ein Tier verschenke, leiste „Beihilfe“ dazu.

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