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Benstorfer zahlen 3500 Euro / Nutzflächen in der Benstorfer Gemarkung neu strukturiert

Jagdgenossen beteiligen sich am Wegebau

Benstorf (top). Die Jagdgenossen Benstorf sind zu einer einmaligen Zahlung in Höhe von 3500 Euro für den Bau eines neuen Weges oberhalb von „Glück auf“ bereit. Über diesen Antrag wurde bei der Jahreshauptversammlung abgestimmt – bei zwei Enthaltungen und sieben Ja-Stimmen votierten die Anwesenden für die Zahlung. Zuvor hatten die Mitglieder rege über das Bereitstellen von Geldern zum Bau eines neuen Weges diskutiert, der im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens für den Ausbau der B 1, nötig wird.

veröffentlicht am 05.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Benstorf stellt sich den Her
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Auf einer Fläche von 34 Hektar erfolge die Neustrukturierung der Nutzflächen in der Benstorfer Gemarkung, daher sei der Neubau eines Schotterweges in diesem Bereich zwingend notwendig, erklärte der erste Vorsitzende Günther Rathing. Die Kosten zum Ausbau des 450 Meter langen Weges schlagen mit rund 31 900 Euro zu Buche, wovon der Flecken einen Anteil in Höhe von 7975 Euro übernehmen sollte. Der Antrag für diese Maßnahme ging im letzten Jahr bei der Gemeinde ein, könne aber aus wirtschaftlicher Sicht so nicht bewilligt werden. Daher sei die Bereitschaft zu einer einmaligen Zahlung der Jagdgenossenschaft in Höhe von 3500 Euro wünschenswert.

Wie die Jagdpächter Hermann Schwetje und Günther Breyer berichteten, wurden im vergangenen Jahr keine nennenswerten Wildschäden verzeichnet. Erlegt wurden vier Überläufer, zwei Frischlinge, zwei Rehböcke, ein Rehkitz, acht Füchse, ein Steinmarder, 15 Enten, vier Elstern, fünf Tauben und neun Krähen. Die Zahl der Tieropfer im Straßenverkehr hielt sich mit einem Überläufer, zwei Rehen und einem Hasen in Grenzen. Schwierig gestaltete sich die Jagd auf Schwarz- und Rotwild, das besonders empfindlich für Wind sei, sagte Hermann Schwetje, bezog sich damit auf die neuen Windkraftanlagen in Ahrenfeld.

Neuer Kassenprüfer wurde Rüdiger Heuer.

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