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Mit Pfeil und Bogen auf Schaumstofftiere: 3D-Bogenschützen am Ithkopf unterwegs

Jagd auf Hasen und Krokodile

COPPENBRÜGGE. 150 Bogensportler waren im Ithkopfpark unterwegs – „es hätten aber auch doppelt so viele sein können“, so die Organisatoren. Die Coppenbrügger starten selbst viel auf anderen Turnieren und sind dadurch gut vernetzt. Folglich war die „Jagd auf den Pfingstochsen“ schnell ausgebucht und die Warteliste lang.

veröffentlicht am 10.06.2019 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 11.06.2019 um 12:00 Uhr

In Gruppen sind die Schützen im Waldgebiet am Ithkopf unterwegs. Foto: gök
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Christian Göke Reporter
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„Geschätzt gibt es etwa 100 Anlagen in Deutschland, wenn auch viele nicht so groß und schön sind wie die in Coppenbrügge“, sagt Lutz Meyer.

Die auch schon bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreichen 3D-Bogenschützen aus Coppenbrügge gehen schon seit einigen Jahren erfolgreich ihrem Sport nach und können dabei vor Ort auf die bestmögliche Infrastruktur zurückgreifen. Die ehemalige Kiesgrube wurde schon 2012 in einem Leader-Projekt zum Freizeitgelände umgebaut, wo neben den Bogensportlern auch andere Sportler wie etwa Mountainbiker unterwegs sind. Die 3D-Bogenschützen sind meist in Gemeinschaft unterwegs. Aus ganz Deutschland sind teils ganze Familien angereist, da schon die jüngeren Schützen über ihre Eltern oft an den Freiluftsport herangeführt werden. Die weiteste Anreise hatte in diesem Jahr aber ein Schütze aus der Nähe von Rotterdam in den Niederlanden. Den Schützen ist dabei besonders wichtig, dass sie im Einklang mit der Natur ihrem Sport nachgehen.

Gezielt wird lediglich auf Figuren aus geschlossenporigen Hochleistungs-Polyethylenschaumprodukten. Diese sind Tieren nachempfunden und werden von den Organisatoren auf der Strecke verteilt.

3 Bilder
Die tierischen Ziele sind aus Schaumstoff. Foto: gök

Das Orga-Team hat auch diesmal wieder alles für den Erfolg der Veranstaltung getan. Schon Wochen vorher trafen sich vier 3D-Bogenschützen der erfolgreichen Sparte vom Coppenbrügger Schützenverein und besprachen alles Notwendige für die siebte Auflage der „Jagd auf den Pfingstochsen“ im Ithkopfpark.

Jeweils mit fünf Schützen gingen dann am Pfingstwochenende 30 Gruppen in das Turnier, wobei die Teilnehmer jeweils an verschiedenen Punkten starteten und rund vier bis fünf Stunden für die Strecke benötigt wurden.

Geschossen wurden dabei auf verschiedene Schaumstoff-Zieldarstellungen, wie Hirsche, Uhus, einen Milan, einen Honigbären, einen Grizzly, Biber oder sogar einen Alligator, der am Teich positioniert wurde.

Ausgerechnet ein Hase (auch der natürlich nicht echt) entpuppte sich am Ende als das schwierigste Ziel – kam er doch an einer Leine durch den Schussbereich geflogen. Nur wenige Schützen konnten diesen „fliegenden Hasen“ treffen. Am Ende konnte Spartenleiter Cord Fricke wieder einige Pokale verteilen, wobei dieses Jahr aufgrund von Veränderungen in der Organisation in der Sparte keine eigenen weiteren Turniere organisiert werden.



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