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Heimische Abgeordnete wollen sich für Aufnahme in Sanierungsprojekt des Landes stark machen

Ist der Coppenbrügger Bahnhof bald „am Zug“?

Coppenbrügge (ist). Als im Januar der folgenschwere Unfall einer ortsansässigen Seniorin passierte – Sturz beim Aussteigen aus dem Zug aufgrund maroder Bahnsteigkante am Coppenbrügger Bahnhof, schwerer Beinbruch, Krankenhaus, noch andauernde juristische Auseinandersetzungen – da war der Vorsitzende des örtlichen Seniorenbeirates, Horst Wollenberg, in Sachen Sicherheit an heimischen Bahnhöfen schon längst aktiv gewesen. Denn Klagen über marode und tiefliegende Bahnsteige mit entsprechend beschwerlichem und unfallträchtigem Ein- und Aussteigen waren ihm immer öfter zugetragen worden. Gemeinsam mit Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka und Ortsbürgermeisterin Karin Dröge war er daher zu Jahresbeginn im Landtag in Hannover vorstellig geworden und hatte die Situation unter Vermittlung der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Ursula Körtner mit dem Wirtschaftsminister und hochrangigen Vertretern der

veröffentlicht am 12.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:21 Uhr

Ein großer Schritt mit Unfallgefahr nicht nur für kleine Leute – eine Erhöhung des Bahnsteiges soll Abhilfe schaffen. Dara
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Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Deutschen Bahn erörtert.

Bereits im März befürwortete daraufhin der zuständige DB-Bahnhofsmanager Detlef Krusche aus Göttingen während eines Ortstermins eine Sanierung mit Erhöhung und Verbreiterung der Bahnsteige zur Verringerung der Unfallgefahr. „Wenn wir unsere Region touristisch nach vorn bringen wollen“, so Körtner, seien Bahnhöfe, an denen man gern und gut aus- und einsteigen könne, ein ganz wichtiger Faktor. Sie werde sich gemeinsam mit dem SPD-Landtagskollegen Ulrich Watermann in der Mai-Plenarwoche der zuständigen Gremien in Hannover für eine Aufnahme der Bahnhöfe Coppenbrügge und Voldagsen in die 3. Auflage des Programmes „Niedersachsen ist am Zug“ starkmachen. Für dieses Gemeinschaftsprojekt zur Bahnhofsanierung von Land und Bahn AG, das seit 2000 läuft, sei der Coppenbrügger Bahnhof bislang noch nicht schlecht genug gewesen – das wisse, wer viel mit der Bahn unterwegs sei. Heute beurteile sie die Chance auf Aufnahme und damit Realisierung ab 2012 hingegen ausgesprochen positiv.

Als Sofortmaßnahme, nachdem die Bordsteinkanten in Coppenbrügge bereits saniert sind, werde man von kommunaler Seite zumindest für eine Nivellierung durch Aufschotterung sorgen, teilt Peschka während eines Pressetermins im Rathaus mit. Als „ausgesprochen spannend – Träume von heute sind unsere Realität von morgen“, beurteilt Körtner bei dieser Gelegenheit auch Wollenbergs Vorschlag eines stündlichen Ringverkehrs der S 5 von Hannover über Völksen, Hameln, Coppenbrügge, Osterwald und Elze zurück nach Hannover. „Warum“, so der ehemalige technische Ingenieur bei der Bundesbahn, „soll der Zug jede Stunde, immer wenn er nämlich nicht weiter nach Paderborn, sondern zwischen Hameln und Hannover nur hin- und herfährt, nicht die Kurve über unseren Bereich nehmen?“ Ursula Körtner packt im Rathaus vieles ins Reisegepäck für Hannover: Wenn Kommune und Seniorenbeirat derart auf einer Schiene liegen, meint sie, sei das Ziel schon fast erreicht.



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