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Für Zertifizierung ist bestimmte Ausstattung notwendig

Investition in Wanderparkplätze?

SALZHEMMENDORF. Im Rahmen der Zertifizierung von Wanderwegen werden bestimmte Ausstattungsvorgaben an Wanderparkplätze gestellt. Deshalb will der Flecken Salzhemmendorf in nächster Zeit die Parkplätze in seinem Zuständigkeitsbereich am Ith-Hils-Weg aufarbeiten. Hierfür hofft man Leader-Mittel aktivieren zu können.

veröffentlicht am 08.06.2017 um 17:43 Uhr

Beliebt bei Wanderern: der Ith-Hils-Weg. Der Flecken Salzhemmendorf will dessen Attraktivität erhöhen und hofft, hierfür EU-Zuschüsse zu erhalten. Foto: Wal
Joachim Zieseniß

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Joachim Zieseniß Reporter Bodenwerder zur Autorenseite
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In Salzhemmendorfs Fachausschuss für Tourismus wurde jetzt erklärt, dass neuerdings die Möglichkeit besteht, auch kleinere Rundwanderwege zertifizieren zu lassen. Hierfür kämen im Flecken unter anderem der Ernst-Rudorff-Weg (SA1), der Rundwanderweg Wasserbaum (SA2) und der Rundweg Lönsturm (SA3) in Betracht. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass sich mittelfristig das Östliche Weserbergland als Wanderregion bewerben könnte oder bereits jetzt ohne Zertifizierung als Wanderregion den touristischen Schwerpunkt setzt.

Für diese möglichen Projekte, die perspektivisch umgesetzt werden könnten, ist jedoch ein gewisser Ausstattungs-Standard der Wanderparkplätz ein wichtiger Grundstein. Nach Recherchen von Bürgermeister: Clemens Pommerening könnte es bis zu 5000 Euro kosten, um einen Parkplatz mit einheitlicher Wandertafel, Beschilderungen und Sitzgruppen zertifizierungsfähig zu machen. Ins Auge gefasst sind 14 bis 15 Wanderparkplätze.

In jüngster Sitzung hat sich Salzhemmendorfs Fachausschuss für Tourismus erstmals mit dem Thema befasst und die Verwaltung beauftragt, hierfür genaue Kosten zu ermitteln, ein Konzept zu erarbeiten und dem Fachausschuss zur Beratung vorzulegen. Ausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Grießner blieb bei der Vergabe des Auftrags seitens der Politik an die Verwaltung im Bild: „Wir gehen den Weg mit.“

In diesem Zusammenhang wurde im Fachausschuss aus das Thema „Ausweisung von Moutainbike-Strecken“ angesprochen. Hierzu erklärte Bürgermeister Pommerening, dass es bereits Gespräche mit den Waldeigentümern gegeben habe. Diese ständen einem solchen Vorhaben aber ablehnend gegenüber; nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass, sollte ein Mountainbiker verunglücken, der Waldeigentümer in der Haftung steht.

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