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Frauen bereiten den Weltgebetstag vor / Eindrücke werden bei einer landestypischen Mahlzeit vertieft

In diesem Gottesdienst geht es um mehr als Beten

Salzhemmendorf (sto). Weltweit werden am Freitag, 4. März, in unzähligen Städten und Dörfern die Abendglocken läuten, um einzuladen zu einem besonderen Gottesdienst – dem traditionellen Weltgebetstag der Frauen. Er wird gestaltet von Frauen verschiedener Konfessionen. In allen Gemeinden haben die Vorbereitungen begonnen. Auch im Kirchenkreis Hildesheimer Land – mit dabei: 60 Frauen aus der Region Coppenbrügge/Elze.

veröffentlicht am 20.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 16:21 Uhr

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„Es macht sehr viel Spaß, sich in dieses schöne Ereignis aktiv einzubringen“, betont Ulrike Parr. Sie ist eine der Frauenbeauftragten des Kirchenkreises und seit vielen Jahren beteiligt an der Durchführung des Weltgebetstages, in dem immer ein anderes Land im Mittelpunkt steht. In diesem Jahr ist Chile an der Reihe. Das diesjährige Weltgebetstagssymbol zeigt einen bunten Wandteppich, den eine Frau aus dem chilenischen Dorf Copiulemu mit Szenen aus dem Markusevangelium gestickt hat. Die Handarbeit stellt das Motto des Weltgebetstages „Wie viele Brote habt ihr?“ bildlich dar.

Die Vorbereitungen für den Weltgebetstag sind für die Frauen der einzelnen Kirchengemeinden arbeits- und zeitintensiv. Denn in diesem besonderen Gottesdienst geht es um mehr als Beten, wie sie hervorheben. „Mit vielen Informationen wollen wir den Besuchern Land und Leute lebendig näherbringen“, so Ulrike Parr. Auch vor dem Hintergrund der bewegten Geschichte Chiles, vor allem während der Militärdiktatur sowie im Hinblick auf die aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen.

Eine szenische Darstellung aus der Bibel wird den Gottesdienst abrunden. Vom Weltgebetstagskomitee haben die Frauen Arbeitshilfen erhalten, die sie mit eigenen Ideen ergänzen können.

Im Anschluss an den Gottesdienst werden die Eindrücke in geselliger Runde und bei einer landestypischen Mahlzeit vertieft. Die ersten Kostproben aus der chilenischen Küche, in diesem Fall aus der Küche des Gasthauses Kasten in Hohnsen, wurden bereits bei der Auftaktveranstaltung serviert. Es gab „Locro“, einen Mais-Gemüse-Eintopf, bestehend aus Speck, Mais, Tomaten, Kürbis, Erbsen, Kartoffeln, Knoblauch und vielen Gewürzen. Dazu wurden „Pan amasado“, chilenische Brötchen, gereicht. Und weil die Chilenen gerne Süßes essen, gab es zum Dessert einen luftigen Milch-Eier-Auflauf, in der Landessprache „Leche nevada“ genannt. „Schmeckt alles lecker“, freute sich Barbara Oerke aus Bessingen.

Mit dem Weltgebetstag, einer weltweiten ökumenischen Basisbewegung, setzen Frauen in etwa 175 Ländern jährlich an jedem ersten Freitag im März ein Zeichen der Solidarität. Sie wollen auf Not leidende Menschen und Missstände aufmerksam machen, zur Völkerverständigung und zum Weltfrieden beitragen. Mit der Kollekte aus den Weltgebetstage-Gottesdiensten werden weltweit zahlreiche Frauenprojekte unterstützt.

Im Bereich Salzhemmendorf und Coppenbrügge finden die Gottesdienste am 4. März wie folgt statt: in der evangelischen Kirche Lauen-stein um 19 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus Oldendorf um 18 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus Salzhemmendorf um 19 Uhr, in der evangelischen Kirche Wallensen um 19 Uhr, in der evangelischen Kirche Bessingen um 18 Uhr, in der evangelischen Kirche Harderode um 18 Uhr und in der katholischen Kirche Coppenbrügge um 19 Uhr.

„Ich freue mich auf den Weltgebetstag, denn er ist eine beeindruckende Form von Frauensolidarität und äußerst lehrreich“, betont Karin Brink aus Coppenbrügge.

„Der Weltgebetstag ist eine beeindruckende Form von Frauensolidarität und äußerst lehrreich“: Einige Frauen legen die Landkarte Chiles.

Foto: sto



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