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Windkraft, Krippenplätze, Hochwasserschutz: die Themen der Coppenbrügger Ortsbürgermeister

In die Burganlage soll kulturelles Leben ziehen

Coppenbrügge (sto). Auf Nachfrage der Dewezet haben die Ortsbürgermeister der Gemeinde Coppenbrügge ihre Wünsche und Pläne für „ihre“ Ortschaften verraten. Die Ansätze sind unterschiedlich, sie gehen von Schaffung weiterer Krippenplätze über Windkraft bis hin zur Aufwertung der Burg Coppenbrügge. Ein großes Augenmerk aller gilt dem Hochwasserschutz. Auch sprechen sie über besondere Ereignisse im Hinblick auf das Ortsgeschehen.

veröffentlicht am 12.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:41 Uhr

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Ortsrat Coppenbrügge mit den Ortsteilen Coppenbrügge, Dörpe, Marienau und Voldagsen, Karin Dröge (CDU): „Einer meiner Wünsche für unseren Ort ist, die Burg als touristischen Mittelpunkt noch mehr zu stärken. Um sie noch mehr zu beleben, müssten das kulturelle Angebot in der Burganlage und das Angebot im Museum erweitert werden. Für wichtig erachte ich eine Toilettenanlage im Innenhofbereich. Mein weiterer Wunsch ist, über die Einrichtung weiterer Krippenplätze zu beraten, da die Nachfrage derzeit sehr hoch ist.“ Welche besonderen Pläne stehen in diesem Jahr an? „Die Umsetzung des Freizeitparks Ithkopf unter Einbindung aller Bürger und die Anbindung an den Ith-Hills-Wanderweg. Für Dörpe stehen die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen zur abschließenden Beratung an. Im Kernort wollen wir mit der St.-Nicolai-Kirchengemeinde das im vergangenen Jahr gemeinsam erarbeitete Konzept zur Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Familien, Jugend und Senioren ausbauen und weiterentwickeln sowie das Konzept der Politik noch in diesem Jahr zur Entscheidung vorlegen. Was hat Sie im vergangenen Jahr persönlich besonders bewegt im Hinblick auf das Ortsgeschehen? „Die Sanierung des Frei- und Hallenbades.“

Ortsrat Bisperode mit den Ortsteilen Bisperode, Behrensen, Bessingen, Diedersen und Harderode, Andreas Voß (CDU): „Ein besonderes Anliegen ist mir die Versorgung von Harderode mit Trinkwasser, ebenso wie die Vermeidung von Hochwasser durch die eventuelle Errichtung von Rückhaltebecken. Das gilt auch für Bis-perode. Ferner liegt mir die Auslastung von Kinderkrippe und Kindergarten in Bisperode am Herzen. Mein Wunsch ist, dass beide Einrichtungen weiterhin in Trägerschaft der hiesigen Kirchengemeinde bleiben. Es gibt nämlich Bestrebungen, die Trägerschaft an Kirchenkreis und Landeskirche abzugeben. Mein weiterer Wunsch, und wohl auch der meiner Mitbürger, ist die Verbesserung der ärztlichen Versorgung. Darüber hinaus wünsche ich mir den Erhalt der Versorgungsinfrastruktur, wie sie derzeit noch existiert.“ Welche besonderen Pläne stehen an? „All die oben genannten Dinge zu verwirklichen, soweit es möglich ist.“ Was hat Sie im vergangenen Jahr persönlich besonders bewegt im Hinblick auf das Ortsgeschehen? „Ein besonderes Highlight war für mich die Installation der Glaskunstfenster in der Kirche Bisperode, die mithilfe vieler Bürger, auch örtlicher Sponsoren, erfolgt ist. Darüber hinaus freue ich mich über unsere gut funktionierende Dorfgemeinschaft, die wir im Wesentlichen der Aktivität vieler Vereine zu verdanken haben.“

Ortsrat Brünnighausen mit den Ortsteilen Brünnighausen, Bäntorf, Herkensen und Hohnsen, Lars Wiemann (CDU): „Ich wünsche mir, dass wir das Leben auf dem Land hier in unseren Ortschaften liebens- und lebenswert gestalten, gerade auch, dass es für junge Familien attraktiv ist, im Ort zu bleiben, beziehungsweise auf das Land zu ziehen. So könnten gegebenenfalls auch Leerstände vermieden werden. Die Voraussetzungen sind vorhanden – ein funktionierendes Vereinsleben, und vor allen Dingen eine gute Infrastruktur. Oberste Priorität soll weiterhin sein, die Vereine und Dorfgemeinschaften in ihrer Arbeit zu unterstützen, um dadurch Gemeinsinn zu fördern.“ Welche besonderen Pläne gibt es? „Wir sollten in Sachen Internetanbindung am Ball bleiben, da es in Zukunft bei der Entscheidung für einen Wohnort sicherlich auch immer häufiger um die Frage der Internetanbindung gehen wird. Weiterhin wird uns sicherlich das Thema Windkraft begleiten. Dabei gilt es darauf zu achten, auch die Interessen unserer Bürger zu beachten, vor allen Dingen im Hinblick auf den einzuhaltenden Abstand zwischen Windkraftanlage und den Ortschaften. Ferner bleibt der Hochwasserschutz bis zum Abschluss der geplanten Maßnahmen ein wichtiges Anliegen.“ Was hat Sie im vergangenen Jahr besonders bewegt im Hinblick auf das Ortsgeschehen? „Gefreut hat mich, dass wir in Herkensen viele neue Mitbewohner begrüßen konnten, sei es durch Geburt oder durch Zuzug. Es freut mich auch, dass es in Herkensen noch viele Unternehmen gibt und somit Arbeitsplätze vor Ort vorhanden sind.“

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Andreas Voss


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