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Vier Kommunen mit insgesamt fast 250 Teilnehmern machen beim zweiten Wandertag mit

In Bergmanns historischen Fußstapfen

Coppenbrügge/Salzhemmendorf. Ob die Springer Wandergruppe, um pünktlich am Ziel zu sein, schon nächtens gestartet und deshalb den Nachtwächter mitgenommen hatte? Es blieb im Dunkeln und wurde am Nachmittag nur mit einem Schmunzeln beantwortet. Dass Brünnighäuser und Feuerwehrsenioren in der Mittagssonne unterm Nesselbergwald über dem Dorf bei gepflegtem Frühschoppen auf die Coppenbrügger und Salzhemmendorfer Freunde des Bergmannsweges warteten, die von Burg und Hoher Warte schon seit den Morgenstunden unterwegs waren, ist dagegen dokumentiert.

veröffentlicht am 22.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

Ingrid Stenzel
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Fest steht nach einem mehr oder weniger langen Vormittag auf Schusters Rappen und in Bergmanns historischen Fußstapfen, dass auch der zweite Wandertag der vier Kommunen Salzhemmendorf, Coppenbrügge, Bad Münder und Springe sowohl unterwegs als auch am Ziel (Waldbad Altenhagen 1) an den Erfolg des ersten anknüpft. Fest steht auch, dass die aktuelle Wandergeneration auf dem Bergmannsweg – eher 60minus als 50plus – in Sachen Fitness der Kondition der Ahnen beim tagtäglichen Arbeitsweg nicht allzu sehr nachsteht. Wer nach bis zu vier Stunden Marsch erschöpft hochgelegte Füße in qualmenden Socken erwartete, wurde eines Besseren belehrt: Ludwig Appel, 87 Jahre aus Coppenbrügge, nach mehrfacher Tortenportion: „Jetzt zu Fuß zurück? Warum nicht?“

Unter perfekter Beköstigung durch Waldbad- und andere Altenhägener-1-Vereine entwickelt sich interkommunale bis internationale Kommunikation unter den 300 Gästen im Waldbad. Denn zwei sind extra aus Frankreich gekommen: Hella und Silvan Reboul. Sie gebürtige Dörperin, er Franzose aus dem Loiretal. Eine der neuen Wandertafeln auf dem Bergmannsweg, die als zweiter Baustein jetzt eröffnet wurden, ist von dieser deutsch-französischen Liebe gestiftet.

Blieb am Ende die mit Spannung erwartete Auflösung der Bürgermeisterwette. Sieger unter großem Jubel und mit etlichen Sohlen Vorsprung sind wie im Vorjahr die Coppenbrügger mit ihrem Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka und 158 Wanderern. Als Sieger fühlen sich gleichwohl alle Bürgermeister – Hartmut Büttner (Bad Münder), Peschka, (Coppenbrügge), Clemens Pommerening i.V. von Martin Kempe (Salzhemmendorf), Wilfried Nicolay i.V. Jörg-Roger Hische (Springe). Ihr Fazit: Wandernd interkommunal zusammenfinden – ein Ansatz, der Spaß macht und wiederholt werden sollte. Vor allem, wenn wie in diesem Jahr die Sparkasse Weserbergland das Wandern mit 500 Euro für die „Offenen Tafeln“ sponsert.

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  • Langstreckenwandermuffel konnten sich im Geocaching üben.
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