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Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter – kurz: Pippi Langstrumpf – im Sommer auf der Bühne

Im Spielerheim ist die „Villa Kunterbunt“ eingezogen

Osterwald (sto). „Alle groß und klein – trallalala lad’ ich zu uns ein“, singt Pippi Langstrumpf vergnügt. Sie freut sich auf den Sommer in Osterwald und auf viele Besucher der Freilichtbühne, denn dort wird sie gemeinsam mit „Herrn Nilsson“ und dem „Kleinen Onkel“ viele Wochen verbringen, um Kinder und Erwachsene im Freien zu unterhalten.

veröffentlicht am 08.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:41 Uhr

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Weil es derzeit noch zu kalt draußen ist, hat sie es sich drinnen gemütlich gemacht. Seit Anfang Januar dient das Spielerheim der Osterwaldbühne als „Villa Kunterbunt“. Wo vor wenigen Wochen im Rahmen der Wintersaison noch Leichen im Keller verschwanden und Liebensbriefe geschrieben wurden, agiert nun Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf.

Bis zur Premiere der ihr gewidmeten Theateraufführung „Pippi Langstrumpf“ am Samstag, 25. Mai, hat sie noch reichlich Zeit für ihre Vorbereitungen. Und das ist gut so, gibt es doch noch viel zu tun. Unter anderem müssen Texte und Lieder gelernt, Tänze einstudiert, Kostüme geschneidert und Kulissen im Schwedenstil gebaut werden. Außerdem wartet Pippi noch auf den „Kleinen Onkel“, denn derzeit muss sie ohne ihren Apfelschimmel auskommen.

„Onkelchen ist aber schon bestellt. Er wird irgendwann von einer Spedition geliefert“, sagt Marc Telgheder, der gemeinsam mit Claudia Höflich Regie führt bei dem diesjährigen Nachmittagsstück der Osterwaldbühne.

Es ist kein lebendiger Schimmel, sondern eine Nachbildung in Lebensgröße. Für ein echtes Pferd wäre der Stress zu groß, müsste es doch 22-mal auf der Bühne stehen – bis zur letzten Vorstellung am 8. September.

Die Osterwaldbühne ist für Pippi kein Neuland, denn auch 1986 und 2001 war sie dort zu sehen. „Pippi Langstrumpf ist neben Ronja Räubertochter und Dschungelbuch das erfolgreichste Stück unserer Bühne“, weiß Claudia Höflich. Es stehe an vorderster Stelle auf der Wunschliste. Diesmal wirken 87 Darsteller im Alter von fünf bis 70 Jahren mit.

Pippi wird abwechselnd gespielt von Lisa Biskup und Kim Hering. Als Herr Nilsson, dem bekannten Äffchen, verkleiden sich im Wechsel Emily Berg, Mia Geese und Hannah Maschke. „Wir haben viel Spaß bei den Proben“, sagt Claudia Höflich. Die Spielleiterin ist zufrieden mit der bisherigen Leistung des Ensembles. „Obwohl wir erst seit Anfang Januar proben, sitzen die Texte schon recht gut“, betont sie.

Alle freuen sich auf die Saison mit der rothaarigen und sommersprossigen Pippi, und alle wollen die Daumen drücken, dass das Wetter diesmal mitspielt, denn: „Der Sommer 2012 war leider etwas kühler und verregneter, als wir uns das gewünscht hatten“, so Claudia Höflich.

Rund 14 000 Besucher waren im vergangenen Jahr registriert worden. Die genaue Zahl werde in der Mitgliederversammlung des Bühnenvereins bekanntgegeben. Ebenso Einzelheiten zu dem Abendstück „Ein ungleiches Paar“ und zu den geplanten Sonderveranstaltungen mit Kleinkunstspektakel & Co.

Karten für die Aufführungen können vorbestellt werden unter der Telefonnummer 05153/96069. Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter www.osterwaldbuehne.de

Ein Koffer voller Gold: Die beiden Räuber Donner-Karlsson (Stephan Nickel) und Blom (Marvin Koch) können kaum glauben, was Pippi (Lisa Biskup) ihnen zeigt.

Foto: sto



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