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Umbauarbeiten in den Wintermonaten: Verein plant Verbesserungen / Besucherzahl in Lauenstein gestiegen

Im Naturbad heißt es: Nach der Saison ist vor der Saison

Lauenstein (top). Mit weit ausgestreckten Armen steht Uwe Koch am Rand des Babybeckens im Naturerlebnisbad in Lauenstein und versucht eine Vorstellung davon zu bekommen, in welcher Größe ein Sonnenschutz gebaut werden könnte. Für den zweiten Vorsitzenden des Naturbades ist es wichtig, den Gästen den Aufenthalt auch in der kommenden Saison wieder so angenehm wie möglich zu gestalten. „Der Wunsch nach einem Sonnensegel zum Schutz für unsere jüngsten Badegäste ist schon länger gegeben“, sagte der Lauensteiner. Doch auch die finanziellen Mittel für solch eine Anschaffung müssen gegeben sein. „Dank des Ortsrates sind wir der Realisierung dieser Maßnahme einen Schritt nähergekommen“, fügte Uwe Koch hinzu. Mit einer Unterstützung in Höhe von 1000 Euro ist ein großer Schritt zum Erwerb des 2700 Euro teuren Sonnensegels getan. „Wie man sieht, ist die Arbeit nach Saisonende nicht getan“, bestätigte Koch. Neben den laufenden Arbeiten am Becken sowie Beckenrand und auf dem weitläufigen Gelände stehen die Planungen für mögliche Umbau- und Verbesserungsarbeiten auch für die kommenden Wintermonate an. „Dank des noch einmal guten Wetters im August erlebten wir einen hohen Besucherandrang.“ Und das hat sich bemerkbar gemacht. Von den über 12 000 Besuchern kamen 5000 allein im August. Dank dieser Zahlen steht es auch um die Kassenlage nicht so schlecht bestellt wie noch im Vorjahr. „Wir gehen weder mit einem Gewinn noch mit einem Verlust in das nächste Jahr“, freute sich Uwe Koch. Wichtig sei für die Zukunft aufgrund steigender Besucherzahlen sowie einer Einsparung bei den laufenden Kosten, die finanzielle Lage zu stabilisieren und wieder ein finanzielles Polster aufzubauen. Über 2000 Besucher mehr als im Vorjahr verzeichnete der Vorstand des Naturbades. Als besondere Besuchermagneten erwiesen sich der neu gestaltete Minigolfplatz, die Beachvolleyball-Anlage und das große Sommerfest mit Möglichkeit zum nächtlichen Baden mit Tanz bis in die frühen Morgenstunden. Auch in Zukunft soll es weitere Veranstaltungen geben, um zu zeigen, dass man im Naturbad nicht nur schwimmen kann. „Wir bieten eine breite Palette an Aktivitäten außerhalb des Wassers an.“ Ein Dank geht dabei auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich für das Bad, das weit über die Grenzen Hameln-Pyrmonts seinesgleichen sucht, einsetzen. „Besonders Gerd Walter und Rudi Schiemann waren stets für die Belange unserer Gäste da und sorgten für die nötige Sicherheit. Um auch hier in Zukunft gut aufgestellt zu sein, sind wir auf der Suche nach weiteren Rettungsschwimmern, denn die Sicherheit unserer Gäste liegt uns am Herzen.“ Und die Suche nach neuen Rettungskräften sowie die Arbeiten im Bad gehen auch bei kühlen Temperaturen, Nieselregen und tristen Tagen weiter. So soll in den kommenden Monaten die Wiederherstellung der Kiesoberfläche im Nichtschwimmerbereich erfolgen. „Der feine Perlkies hat sich im Laufe der Jahre durch den groben Kies gedrückt“, weiß Uwe Koch. „Daher soll hier mit feinem Kies aufgefüllt werden.“ Auch der Parkplatz soll einladender gestaltet werden. Die Idee zur Pflanzung von Bäumen als Auflockerung der tristen Asphaltfläche und zum Schutz vor Sonne werde in der kommenden Zeit im Vorstand noch eingehend besprochen.

veröffentlicht am 03.11.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 19:21 Uhr

Der stellvertretende Vorsitzende des Naturerlebnisbades Lauenste
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