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Mit einer Unterschriftensammlung setzen sich die Lauensteiner für eine Sanierung der Landesstraße 425 ein

Im Kampf gegen den Lärm ziehen sie von Haus zu Haus

Lauenstein (gök). Die Arbeitsgruppe „Lauenstein wehrt sich“ startet die zweite Phase in ihrem Kampf für eine schnelle Sanierung der Ortsdurchgangsstraße, die Landesstraße 425. Insgesamt haben die Lauensteiner drei größere Phasen geplant, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

veröffentlicht am 05.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:41 Uhr

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In der ersten Phase waren wie berichtet Transparente im Ort aufgehängt worden, die auf die Probleme durch den Lärmpegel, den durchfahrende Lastwagen verursachen, aufmerksam machen sollen. „Leider wurden diese teuren Transparente wiederholt Opfer von Vandalismus“, sagt Horst Wichmann, Ortsbürgermeister.

Die jetzige zweite Phase ist eine Unterschriftenaktion in ganz Lauenstein, bei der die Bürger per Unterschrift ihre Solidarität zu der Aktion bekunden und ihre Unterstützung sichtbar machen. „Die entscheidenden Personen beim Land sollen merken, dass der Ort hinter der Aktion steht. Protestbriefe an die entsprechenden Stellen haben bisher leider nicht den erwünschten Erfolg gebracht“, erklärt Wichmann. Mitglieder des Ortsrates und der Arbeitsgruppe haben für die Unterschriftensammlung den Ort unter sich „aufgeteilt“; jedes Mitglied besucht die Einwohner in seinem Bereich. Ende Januar/Anfang Februar sollen die Unterschriften dem Flecken Salzhemmendorf und der Straßenbaubehörde in einer Zeremonie übergeben werden, „um unsere Verärgerung nochmals zu verdeutlichen“.

Die dritte Phase wird dann im Anschluss ein Protestmarsch durch den Ort mit – so hoffen die Organisatoren – hoher Beteiligung der Lauensteiner Bürger sein. Deren Unterstützung ist sich Wichmann aufgrund der enormen Lärmbelastung und dem derzeitigen Zuspruch bei der Unterschriftenaktion aber sicher.

Die Lauensteiner intensivieren auf diese Art ihre Forderung, die Landesstraße endlich zu sanieren. Wie mehrfach berichtet, werden die Anwohner nachts durch heftiges „Donnergrollen“ aus dem Schlaf gerissen. Der Lärm wird verursacht durch Lkw, die aus Richtung Steinbruch kommend die L 425 herunterfahren. Tiefe Rillen in der Straße erhöhen den Geräuschpegel. Anliegen der Bürger ist es, die Straße zu sanieren und eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern einzurichten. Auch ein zeitliches Fahrverbot oder eine Tonnagebeschränkung könnten Abhilfe schaffen.

Sämtliche Gespräche mit der Straßenbaubehörde seien erfolglos geblieben und ein Handeln mit der Begründung, dafür sei kein Geld vorhanden, abgelehnt worden. Nachdem das Engagement nicht zum Ziel geführt hat, wandte sich der Ortsrat mit dem Anliegen an das niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Doch auch aus Hannover hatte es lediglich die Antwort gegeben, „dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine konkrete Perspektive für die Sanierung“ gebe. Dabei wurde auf den Landeshaushalt verwiesen und zugleich in Aussicht gestellt, dass der Landtag noch über eine Aufstockung der Mittel zur Sanierung der Landesstraßen beschließen wird.

Dieter Pramann (li.) unterschreibt die Liste, mit der Horst Wichmann vorbeigekommen ist.Foto: gök



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