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OSTERWALD. Osterwalder Freilichtbühne zieht positive Bilanz / Im Dezember hebt sich der Vorhang für „Ekel Alfred“

Horror, Hexe und Schlager lockten viele an

Die Saison 2018 wird dem ehrenamtlich tätigen Bühnenteam in bester, geradezu märchenhafter Erinnerung bleiben, denn der Bühnenverein kann auf eine rekordverdächtige Saison zurückblicken. 18 823 Besucher waren nach Osterwald gekommen, um sich mindestens eine der insgesamt fünf Produktionen anzuschauen.

veröffentlicht am 24.09.2018 um 15:11 Uhr

Lockte ebenfalls viele Zuschauer an: „Der kleine Horrorladen“. Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Die Sommersaison ist beendet. Nach und nach werden die Kulissen abgebaut, die Kostüme und Requisiten ordentlich verstaut, und das Bühnengelände wird in vielen Arbeitseinsätzen winterfest gemacht. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für das Winterstück im Studiotheater auf Hochtouren; ebenso die Planungen für das kommende Jahr. Die Stücke stehen bereits fest, werden aber wie seit einiger Zeit üblich erst am 11. Januar bekannt gegeben.

Die Saison 2018 wird dem ehrenamtlich tätigen Bühnenteam, bestehend aus etwa 150 Mitgliedern aus nahezu allen Altersgruppen, in bester, geradezu märchenhafter Erinnerung bleiben, denn: „Der Bühnenverein kann auf eine rekordverdächtige Saison zurückblicken“, bilanziert Pressesprecherin Claudia Höflich. 18 823 Besucher– vorwiegend aus den Regionen Salzhemmendorf, Coppenbrügge, Hameln, Elze, Hildesheim und Hannover – waren nach Osterwald gekommen, um sich mindestens eine der insgesamt fünf Produktionen anzuschauen. Zur Erinnerung: Gespielt worden waren „Die kleine Hexe“, „Maria, ihm schmeckt`s nicht“, „Der kleine Horrorladen“, „Schlager lügen nicht“ und als Winterstück im Dezember 2017/Januar 2018 „Der Vorname“. Hinzukommt das „Kleinkunstspektakel“ als Sonderveranstaltung. Das großartige Sommerwetter habe „eine gewichtige Rolle“ gespielt bei der hervorragenden Besucherzahl. Nur eine einzige Vorstellung habe im Regen stattgefunden – im Gegensatz zum Sommer 2017, der ungemütlich und verregnet gewesen sei. Besucherzahl damals: knapp 15 000. Die höchste und bisher einmalige Besucherzahl war vor einigen Jahren mit knapp 20 000 Zuschauern registriert worden.

Im diesjährigen Winterstück steht der Prototyp des deutschen Spießbürgers auf der Bühne. Klar, dass kann doch nur „Ekel Alfred“ sein. Premiere des Klassikers „Ein Herz und ein Seele“ ist am Freitag, 7. Dezember, 20 Uhr. Bis zum 19. Januar werden insgesamt zehn Aufführungen auf die Bühne des gemütlichen Studiotheaters gebracht. Zum Inhalt: Alfreds Frau Else, von ihm als „dusslige Kuh“ tituliert, ist ein wenig einfältig. Das allein bringt ihn schon „auf Hundert“. Dem noch nicht genug: Seine Tochter Rita hat es doch tatsächlich gewagt, einen Sozi aus der Ostzone zu heiraten.

2 Bilder
Heide Willmer, die das dritte Jahr infolge als Souffleuse für die Schlagerrevue in den Kasten abtauchte, um vergessene Textstellen in Erinnerung zu bringen. Foto: sto

Nahezu sämtliche Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Wegen der großen Nachfrage überlegt das Team, ob es noch eine elfte Vorstellung geben könnte. Das jedoch soll zu gegebener Zeit entschieden werden.

Für die jüngsten Zuschauer gibt es ein Wiedersehen mit dem Puppentheater von Olaf Möller, Jan Assenmacher und Rosi, der cleveren Handpuppe. Diesmal ruft Rosi den kleinen Flaschengeist zur Hilfe, muss sie doch einen spannenden Fall um einen hinterhältigen Zauberer und um eine alte Hexe lösen. Das Stück für Kinder im Alter von etwa vier bis sechs Jahren ist zu sehen am Sonntag, 9. Dezember, jeweils um 15 Uhr und um 17 Uhr. Karten können vorbestellt werden unter der Ticket-Hotline 05153/96069. Nähere Informationen gibt es unter www.osterwaldbuehne.de.



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