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Hilfe auf der Suche nach dem Traumberuf

Salzhemmendorf (ist). „Genau das ist er, mein Traumberuf!“ Samantha Kürschner (14), gerade eben noch am heißen Lockenstab mit Alicias sorgfältig eingerollter Haarsträhne, sprüht vor Begeisterung. Zwischen Lockenwicklern jeglicher Größe, Sprays ohne Ende und Probierkopfsammelsurium auf fröhlichem, nahezu ausnahmslos frisch gesträhntem Mitschülerinnengewusel zwischen den Tischen ist für einen Vormittag leidenschaftlich-kritischer Hochbetrieb im sonst eher nüchternen Klassenraum rund um die angesagteste Haupthaarfaçon. Friseurin wollte sie schon immer werden, sagt Samantha, die Hausmesse komme gerade rechtzeitig, um sich zu vergewissern und für das anstehende Berufspraktikum einen entsprechenden Praktikumsplatz zu suchen.

veröffentlicht am 14.02.2010 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:21 Uhr

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alzhemmendorf (ist). „Genau das ist er, mein Traumberuf!“ Samantha Kürschner (14), gerade eben noch am heißen Lockenstab mit Alicias sorgfältig eingerollter Haarsträhne, sprüht vor Begeisterung. Zwischen Lockenwicklern jeglicher Größe, Sprays ohne Ende und Probierkopfsammelsurium auf fröhlichem, nahezu ausnahmslos frisch gesträhntem Mitschülerinnengewusel zwischen den Tischen ist für einen Vormittag leidenschaftlich-kritischer Hochbetrieb im sonst eher nüchternen Klassenraum rund um die angesagteste Haupthaarfaçon. Friseurin wollte sie schon immer werden, sagt Samantha, die Hausmesse komme gerade rechtzeitig, um sich zu vergewissern und für das anstehende Berufspraktikum einen entsprechenden Praktikumsplatz zu suchen.
 24 Berufsbilder wurden von Firmen und Institutionen der Umgebung bei der nach 2008 zweiten Hausmesse der KGS zum Orientieren, Anfassen und Ausprobieren vorgestellt: von A wie Altenpflege, Anlagenbau und Augenoptik über Bäcker und Koch, Elektroniker, Heizungsbauer, Solateur, Drucker, Buchbinder, Holzmechaniker, Chemikant, Physiotherapeut, Straßenbauer, Schornsteinfeger, KFZ-Mechatroniker, Bürokaufmann, Polizei… Wofür vor knapp zwei Jahren zwei Etagen des Schultraktes üppig Platz boten, wird es in diesem Jahr auf drei Etagen richtig eng. „Wir haben mehr als doppelt soviel Betriebe, die zu uns in die Schule gekommen sind“, sagt Fachbereichsleiterin Gabriele Neumann. „Das klappt nur mit einem tollen Organisationsteam – dazu gehören die Kollegen Geipel, Werchan, Plewe und Happe – und wäre undenkbar ohne die bereitwillige Kooperation der lokalen Unternehmen und Institutionen.“ Und die kommen gerne, denn es gibt teilweise auch zum Sommer noch freie Ausbildungsplätze zu besetzen; zum Beispiel zum Chemikanten, sagen Silvia Bartling und Christian Oesterwinter von der Firma Dr. Paul Lohmann aus Emmerthal. „Unter den 60 Schülern, mit denen wir heute gesprochen haben, gab es durchaus ernsthafte Interessenten.“ Jede Menge Ausbildungsplätze gebe es auch rund um den Schornstein, sagt Schornsteinfegermeister Michael Hochmann aus Heyen den Schülern.

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