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Salzhemmendorf will Straßenlaternen auf moderne LED-Technik umrüsten

Hier können 26 000 Euro gespart werden

Salzhemmendorf. Derzeit liegt die Stromrechnung der Gemeinde für die Straßenbeleuchtung bei 4388 Euro im Monat. Das macht eine jährliche Gesamtsumme von 52 655 Euro. Sparen lässt sich an dieser Stelle durch den Einsatz von LED-Lampen. Die Kosten für die komplette Umrüstung sollen rund 350 000 Euro betragen.

veröffentlicht am 27.12.2015 um 16:55 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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Autor:

Maike Lina Schaper
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Jede Nacht gehen in der Gemeinde um punkt 23.30 Uhr die Lichter der Straßenlaternen aus und erst um fünf Uhr flackern sie wieder auf. Auf eine jährliche Einschaltzeit von 2092 Stunden kommen in Salzhemmendorf somit 2008 Stunden in der Nacht, in denen die Laternen dunkel bleiben.

Derzeit liegt die Stromrechnung der Gemeinde für die Straßenbeleuchtung bei 4388 Euro im Monat. Das macht eine jährliche Gesamtsumme von 52 655 Euro. Sparen lässt sich an dieser Stelle durch den Einsatz von LED-Lampen.

Über 1400 Straßenlaternen stehen in der Gemeinde, bei 1355 von ihnen, würde es sich laut Gemeinde lohnen, auf die neue Technik umzustellen. Im Einzelnen sind das 278 Straßenlaternen in der Ortschaft Salzhemmendorf, 311 in Lauenstein, 78 in Hemmendorf, 212 in Osterwald, 173 in Oldendorf, 91 in Benstorf, 88 in Thüste und 124 in Wallensen.

Einige LED-Straßenlaternen gibt es in der Gemeinde schon. Zum Beispiel in Salzhemmendorf am Markt und in Lauenstein an der Salzhemmendorfer Straße. Bei anderen würde sich die Umstellung aus wirtschaftlichen Gründen nach Ansicht der Verwaltung schlichtweg nicht lohnen. Darunter fallen die 27 Straßenlaternen in Ockensen, 15 Ahrenfeld und 18 in Levedagsen.

Die Umstellung der Straßenlaternen auf LED-Technik soll in Lauenstein starten. Das wurde bereits seitens der Gemeinde und Politik beschlossen. 75 000 Euro im Haushalt von 2015 gibt es dafür schon. Mit der Umrüstung in Lauenstein könne jährlich einen Betrag von 7696 Euro eingespart werden, rechnet Bereichsleiter Thorsten Hünermund von Phillips Lightning vor. Der Experte für öffentliche Beleuchtung schätzt, dass die Gemeinde allein durch den geringeren Stromverbrauch 25 836 Euro im Jahr einsparen könnte, wenn alle 1355 Straßenlaternen im Gemeindegebiet umgestellt würden. Allein durch die Einsparungen auf der Stromrechnung würden sich, gemäß Hünermund, die geschätzten Ausgaben für die Umstellung von 350 000 Euro innerhalb von 14 Jahren amortisiert haben. Das sei zwar ein sehr langer Zeitraum, für Kommunen gäbe es aber Finanzierungskonzepte, über die die Umstellung der Straßenbeleuchtung nur durch die Einsparungen abgezahlt werden würde. Das heißt: Die Ausgaben blieben in den nächsten 14 Jahren gleich hoch, aber die Lampen wären neu.

Doch nicht nur die Einsparungen sind ein Grund für die Umstellung. Die Herstellung der aktuell in den Straßenlaternen verwendeten Leuchtmittel wird nach und nach eingestellt und der Bezug von Ersatz irgendwann unmöglich. Zudem hätte die Gemeinde mit der neuen LED-Technik auch mehr Freiheiten in der Regelung der Beleuchtung, so Hünermund. Da die energiesparsamen Leuchtmittel dimmbar sind, könnte zu bestimmten Zeiten mit verminderter Lichtstärke gearbeitet werden.

Die meisten Straßenlaternen der Gemeinde sind 30 Jahre und älter. Selbst Leuchten aus den 1950er Jahren sind noch in Betrieb. Mit der Umrüstung in Lauenstein könnte bereits nach Ostern begonnen werden, wenn sich schnell sich ein Anbieter findet, der der Gemeinde ein gutes Angebot macht.



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