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Auf dem Spielplatz Herkensen ist dank umfangreicher Spenden endlich wieder etwas los

Hier hatten schon die Eltern ihren Spaß

Herkensen (ist). „Ist ganz toll!“ Zunächst nur geflüsterte Begeisterung von Annika (5), neben Mareike (7) und Dina (6) hoch oben auf dem Kletterturm – weil sie noch nicht wirklich wieder ganz bei Puste ist. Der Aufstieg über das Kletternetz wie bei einem Piratenschiff ist nicht ohne. Während Karl (3) noch auf halb acht zwischen oben und unten in den Seilen hängt, versucht Bruder Robert (11) die senkrechte Kletternordwand des neuen Kletterturms auf dem Spielplatz in Herkensen zu bezwingen. Dann sausen alle die Rutsche hinunter, wuseln durcheinander – die einen finden sich mit Hallo und quietschgesellig auf den Wippen wieder. Johanna (8) und Sören (11) testen ihre Muckis beim Schweinebaumeln am neuen Kletterbogen, der eigentlich ein doppeltes Klettereck ist. Erstmals seit Langem ist wieder was los auf dem Spielplatz in Herkensen, auf dem schon vor etwa 40 Jahren die Eltern von Dina, Karl und den anderen als Kinder nicht nur hochgeklettert und gerutscht sind: Über die Jahre kommen auch Spielgeräte in die Brüchigkeit des Alters.

veröffentlicht am 21.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 22:21 Uhr

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Auf Beschluss des Festausschusses aller Herkenser Vereine sollte daher der Erlös des Fleckenfestes 2009 in Aufarbeitung und Sanierung des Spielplatzes fließen. Mit Planung und Ausführung wurde der Geselligkeitsverein beauftragt. „Am Ende standen uns, zusätzlich zu den Fleckenfesteinnahmen von 2009 (1500 Euro), die Fleckenfesteinnahmen 2007 der Feuerwehr Herkensen (500 Euro), 700 Euro Spenden der Herkenser Bürger, 500 Euro aus der Gemeindekasse und 1300 Euro vom Geselligkeitsverein – insgesamt also 4500 Euro zur Verfügung“, berichtet der Vorsitzende Lars Wiemann. In über 150 freiwilligen Arbeitsstunden konnten damit neben reinen Sanierungsarbeiten auch der massive Kletterturm und dank der Spendenfreudigkeit der Bürger der eckige Kletterbogen angeschafft und installiert werden. Die alte Rutsche erfreue sich durch Montage an den Turm endlich wieder reger Benutzung – nachdem deren bejahrte Aufstiegsleiter längst in die Knie gegangen war. Die Tischtennisplatte werde bis zum kommenden Frühjahr aufgearbeitet werden, so Wiemann. Kommunikationstreffpunkt der 3- bis 12-Jährigen ist der aufgemöbelte Spielplatz allerdings schon jetzt.

Ein Platz zum Spielen und Toben: Johanna und Sören testen den neuen Kletterbogen.

Foto: ist

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