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Dolmetscherin hilft Akteuren bei der Aufführung von „Maria, ihm schmeckt’s nicht“

Hier geht‘s italienisch zu

OSTERWALD. Die Proben für das Nachmittagsstück „Die kleine Hexe“ laufen auf Hochtouren, denn die Premiere am Samstag, 2. Juni, 15.30 Uhr, auf der Freilicht- und Waldbühne rückt immer näher (wir berichteten). Das Abendstück „Maria, ihm schmeckt`s nicht!“ hingegen lässt noch etwas auf sich warten. Premiere ist erst am Freitag, 6. Juli, 19.30 Uhr. Aber die Darsteller sind bereits mittendrin im Geschehen und am Büffeln ihrer Rollen.

veröffentlicht am 15.05.2018 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 17.05.2018 um 15:50 Uhr

Die Proben für das Stück „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ laufen auf Hochtouren. Hier rüstet sich die deutsch-italienische Großfamilie für einen Tag am Strand. Foto: sto
Stolte Christiane

Autor

Christiane Stolte Reporterin
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Besondere Herausforderung: Auch italienische Vokabeln kommen im Textbuch vor und wollen gelernt sein. Also ran ans Wörterbuch und autodidaktisch pauken? Nein, das funktioniert nicht, denn schließlich sollen die Darsteller zur Premiere und an den weiteren zwölf Aufführungen klingen wie richtige Italiener. Für einen Volkshochschul-kurs bleibt keine Zeit mehr. Was also tun? Das Regie-Team, bestehend aus Frauke Höflich, Valerie Kutscher und Anja Simon, hat das Problem gelöst und eine Dolmetscherin ausfindig gemacht. „Carola Schröder begleitet das Team seit Beginn der Probenarbeit“, so Bühnen-Pressesprecherin Claudia Höflich.

Überhaupt spielt Italien in der Geschichte des gleichnamigen Bestsellers von Jan Weiler eine große Rolle. Das dürfte spätestens nach der Verfilmung mit Christian Ulmen aus dem Jahr 2009 bekannt sein, gewährt der Film doch herrlich komische und teilweise haarsträubende Einblicke in den turbulenten Alltag einer deutsch-italienischen Familie. Die Zuschauer erfahren, was alles so passieren kann, wenn unterschiedliche Kulturen zusammenprallen. Die deshalb als „Culture-Clash“ bezeichnete Komödie macht ihrem Namen alle Ehre.

Zum Inhalt: Jan und Sara – er Deutscher, sie Deutsch-Italienerin, wollen heiraten, allerdings nur standesamtlich. Die Zeremonie soll ohne großes Aufsehen über die Bühne gebracht werden. „Dio mio“ – Saras italienischer Vater Antonio Marcipane – ist entsetzt. Er will eine Hochzeit mit der ganzen Sippe, wie es sich gehört nach alter Tradition. Also auf nach Italien, und rein in die Großfamilie. Für Jan beginnt ein Abenteuer, das bei so viel Verwandtschaft und bei dem Immer-Essen-Müssen auch mal zu einem Albtraum werden kann. Und dann ist da noch die Leidenschaft für Fußball. Jan erfährt Antonios grundlegende Wahrheit, dass es in Europa nur zwei Gegenden gibt, in denen absoluter „Weltklasse-Fußball“ gespielt wird: in ganz Italien und in Krefeld...

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Eintrittskarten für die Aufführungen können telefonisch vorbestellt werden unter 05153/96069.



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