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Tangokonzert im Woodstore / Orchester faux pas sorgt mit argentinischen Klängen für gute Laune

Heiße Rhythmen und eine wärmende Jacke

Coppenbrügge (sto). Ein Konzert im „Woodstore“ be-deutet normalerweise: Viele Menschen, vorwiegend jüngeren Alters, die dicht an dicht vor der im Wohnzimmer von Karin und Jörg Rasch fest installierten Bühne stehen, die von Blues-Rockbands zum Beben gebracht wird; Essen und Trinken satt und eine ächzende Garderobe, die schwer an der Last der vielen Jacken zu tragen hat. Diesmal, beim Konzert mit dem Tangoorchester faux pas, war es jedoch etwas anders. Denn diesmal waren auch ältere Besucher gekommen, die Garderobe blieb leer, da das Konzert im Garten stattfand, weil die Wohnzimmerbühne für das umfangreiche Equipment des Orchesters nicht ausreichte. Wer für die kühlen Temperaturen zu sommerlich gekleidet erschienen war, wurde von der Gastgeberin mit einer Jacke versorgt.

veröffentlicht am 19.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:41 Uhr

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Premiere für die Woodstore-Betreiber war die Art der Musik, Tangoklänge hatten sie bislang nicht im Programm. „Wir wollten mal etwas anderes bieten“, betonte Jörg Rasch. Nicht nur Besucher aus der Umgebung waren gekommen, auch aus Hannover und Hildesheim, wo die Musikerinnen und Musiker beheimatet sind. Mit Ausnahme der Leiterin des Orchesters. Marlène Clément wohnt seit 1999 in Osterwald. Gebürtig ist sie aus der Schweiz, ihr Akkordeonstudium hatte sie nach Hannover geführt. Auf der Suche nach einem idyllischen Wohnort habe sie Osterwald entdeckt. „Der Bergort erinnert mich an meine Heimat“, erzählt sie. Mit ihrem Mann Jens, Leiter des Coppenbrügger Seniorenheims „Rosenaue“, bewohnt die Musikerin das denkmalgeschützte Haus der ehemaligen Berginspektion. Vielen Besuchern war Marlène Clément deshalb bekannt. Ebenso wie Maren Kallenberg. Zweimal wöchentlich musiziert die Pianistin mit den Bewohnern der „Rosenaue“.

Faux pas entführte das Publikum in die Heimat des Tangos. Mit seinen mitreißenden und gefühlvollen Darbietungen interpretierte das Sextett vokale und instrumentale Klassiker des traditionellen Tango Argentino der 1920er bis 40er Jahre. Aber auch Werke des Tango Nuevo von Rodolfo Mederos, Richard Galliano, Graham Lynch, Palmeri und Astor Piazzolla waren zu hören. Zu Faux pas gehören außerdem noch Gitarrist Stefan Wurz, Geigerin Katharina Pfänder und Kontrabassist Jürgen Malecki.



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